Conrad Electronic schliesst beide Schweizer Filialen
Conrad Electronic lässt die Mietverträge seiner beiden Schweizer Filialen 2021 auslaufen und schliesst die physischen Läden. Rund 80 Mitarbeiter sind davon betroffen. Der Elektronikhändler will sich aber nicht komplett aus dem Schweizer Markt zurückziehen.
Der deutsche Elektronikhändler Conrad Electronic schliesst seine beiden Schweizer Filialen in Dietlikon und Emmenbrücke. Wie die Pendlerzeitung "20 Minuten" berichtet, laufen die Mietverträge der Ladenflächen nächstes Jahr aus: der Vertrag für die Filiale in Emmenbrücke im März und die in Dietlikon im September 2021. Auf Homegate ist letztere bereits zur Nachmiete ausgeschrieben, wie es im Bericht heisst.
"Unsere Erfahrungen – und dies auch in konkreten wirtschaftlichen Zahlen ausgedrückt – haben gezeigt, dass die wirtschaftlichen Prognosen für die Filialen Dietlikon und Emmenbrücke nicht ausreichend zufriedenstellend waren, um die auslaufenden Mietverträge im nächsten Jahr zu verlängern", zitiert der Bericht eine Mediensprecherin von Conrad. Das Unternehmen bemühe sich, eine sozialverträgliche Regelung für die rund 80 betroffenen Mitarbeiter zu finden.
Komplett aus der Schweiz zurückziehen wird sich Conrad jedoch nicht. So werde der Händler hierzulande weiterhin im Onlinehandel und im B2B-Geschäft aktiv sein. Der Standort in Wollerau, aus dem Conrad den Onlinehandel betreibe, bleibe daher bestehen.
Auch Marktbegleiter Media Markt steht vor einer Veränderung. Im August stimmte der Ceconomy-Aufsichtsrat dem Abbau von bis zu 3500 Stellen und der Vereinheitlichung der Unternehmensstruktur zu, wie Sie hier nachlesen können. Das Filialnetz soll dabei ausgedünnt werden.
Update: Waadtländer Parlament bewilligt Mittel für Epic-Projekt
Update: Ständerat stimmt Digitalisierung der Sozialversicherungen zu
Betrüger phishen mit vermeintlicher Reisebestätigung
KI-Agent von OpenAI hackt australisches Regierungsportal
Cyberkriminelle Erpressen FBI mit angeblich abgegriffenen Daten
Wie Genf den Einsatz von KI regeln will
Wie sich Werte, Kultur und Technologie über M365 verbinden lassen
Anthropic und OpenAI lancieren günstigere KI-Modelle
CSEM will Deep-Tech-Start-ups beim Skalieren helfen