Swisscom plant Lösung gegen schlechtes Internet in Zügen
Handyverbindungen im Zug sollen schneller werden. Um die mobile Abdeckung in den Zügen zu verbessern, haben Swisscom und Ericsson einen 4G- und 5G-Antennenkorridor entlang der Bahnstrecken installiert. Das soll Surfgeschwindigkeiten von 1,2 Gigabit pro Sekunde ermöglichen.
Zusammen mit dem Gerätehersteller Ericsson hat Swisscom ein Konzept zur Erhöhung der Bandbreite von mobilen Verbindungen in Zügen getestet. Die Idee besteht darin, einen Antennenkorridor entlang der Linien einzurichten, wie Swisscom mitteilt. "Das Konzept hat Vorbildcharakter für die weltweite Mobilfunkbranche. Noch vor einem Jahr, wussten wir nicht, ob es möglich ist", sagt Christoph Aeschlimann, Leiter IT, Network & Infrastructure bei der Swisscom.
Der kombinierte 4G- und 5G-Antennenkorridor zwischen Biberlikopf und Kerenzerberg ist vier Kilometer lang. Im Testkorridor entlang des Wallensees sei eine Downgeschwindigkeit von 1,2 Gigabit pro Sekunde erreicht worden, heisst es in einer Mitteilung der Swisscom. Mit 5G sei die Reaktionszeit vier Mal kürzer als bei 4G.
Die Handyantennenkorridore entlang der Bahnstrecken sollen nicht nur den Pendlern zu einer besseren Internetverbindung verhelfen, sondern auch wichtige Erkenntnisse für sicherheitsrelevante Anwendungen im Bahnverkehr liefern.
Die Swisscom hat kürzlich Mila verkauft. Die Plattform für Nachbarschaftshilfe gehört nun dem Firmen-CEO Chris Viatte sowie einer Gruppe von schweizerischen und US-amerikanischen Risikokapitalgebern. Mehr darüber lesen sie hier.
Customize erweitert Geschäftsleitung
Katze meistert jedes Rätsel
Bundesrat will teure IT-Alleingänge der Verwaltung stoppen
Mobilezone steigert Gewinn trotz tieferem Vertragsvolumen
KI-Angriffe setzen auf Masse statt Klasse
Update: Nvidia investiert deutlich weniger in OpenAI als geplant
Finanzbranche übt Reaktion auf systemischen Cyberangriff
Falsche Banker und Polizisten machen Jagd auf Kontodaten
Unispital Zürich setzt KI-Überwachung für vulnerable Patienten ein