Ausgaben für die Public Cloud steigen und steigen
Unternehmenskunden haben 2020 rund 6 Prozent mehr in Public-Cloud-Dienste investiert als im Vorjahr. Für die kommenden Jahre prognostiziert Marktforscher Gartner weiteres Wachstum. Vor allem das Geschäft mit Infrastructure-as-a-Service boomt.
Unternehmen haben 2020 gemäss Gartner rund 6 Prozent mehr Geld in die Public Cloud investiert als letztes Jahr. Für die kommenden Jahre prognostiziert Gartner weiteres Wachstum. Bis 2021 soll der Markt für Public Cloud Services um 18,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. Somit steigen die prognostizierten IT-Ausgaben von Unternehmenskundinnen und -kunden auf 304,9 Milliarden US-Dollar.
2024 geben Unternehmen gemäss Gartner 14,2 Prozent ihrer IT-Ausgaben für Cloud-Dienste aus. Aktuell liege diese Zahl bei 9,1 Prozent.
Corona steigert IT-Ausgaben
Sid Nag, Research Vice President bei Gartner, macht für das Wachstum die Coronapandemie verantwortlich. "Die Covid-19-Pandemie zwang Unternehmen, sich schnell auf drei Prioritäten zu konzentrieren: Geld sparen und IT-Kosten optimieren, Remote-Mitarbeiter unterstützen und sichern sowie Ausfallsicherheit gewährleisten", sagt Nag. "Die Investition in die Cloud wurde zu einem bequemen Mittel, um alle drei dieser Anforderungen zu erfüllen." Unternehmen würden mehr in Mobilität, Collaboration-Lösungen sowie in andere Technologien und Infrastrukturen für die Fernarbeit investieren als früher.
Nach einer Umfrage von Gartner planen 70 Prozent der Unternehmen, ihre Cloud-Ausgaben nach der Krise zu erhöhen. Obwohl cloudbasierte Applikationen (SaaS) aktuell mit 101,5 Milliarden Dollar den grössten Anteil ausmachen, prognostiziert Gartner für die entsprechenden Infrastruktur-Dienste (PaaS) ein grösseres Wachstum: Der Markt für PaaS-Angebote soll bis 2021 um 26,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. Diesen Anstieg erklärt Gartner folgendermassen: Remote-Mitarbeitende benötigen vermehrt Zugriff auf eine skalierbare Infrastruktur, um ihre Aufgaben zu erfüllen.
Gartner analysierte auch das Wachstum des Infrastructure-as-a-Service-Markts. Dieser sei 2019 um 37,3 Prozent gewachsen. Mehr darüber erfahren Sie hier.
Visual-Effects-Profis versuchen sich an 3-D-Software aus den 90er-Jahren
Update: Bund gibt Startschuss für mobiles Sicherheitskommunikationssystem
Schweizer Gemeinden fordern mehr Zusammenarbeit für die Digitalisierung
Update: Bald fahren Uber-Robotaxis durch Zürich
Vermeintliche EWZ-Mitarbeitende vishen nach Twint-Konten
EPFL macht Apertus und Co. fit für das Gesundheitswesen
RedIT expandiert in die Ostschweiz
Netskope gibt MSPs neue Self-Service-Tools an die Hand
Lastminute streicht wegen KI rund 400 Stellen