Amazon bringt Apples MacOS in die AWS-Cloud
Das Apple-Betriebssystem MacOS lässt sich neu auch in der Amazon Elastic Compute Cloud starten. Damit sollen Entwickler etwa eigene iOS- oder Mac-Apps programmieren und signieren können.
Amazon erweitert seinen AWS-Dienst Elastic Compute Cloud (EC2). Neu können Entwickler über den Dienst auch MacOS ausführen, wie AWS-Chief-Evangelist Jeff Barr in einem Blog-Beitrag schreibt. Mit den Apple-Instanzen könne man beispielsweise Apps für iOS, iPad oder Macs entwickeln, testen und offiziell signieren, also für die Veröffentlichung im App-Store bereit machen.
Das System läuft auf der Hardware des Mac Mini. Es wird von einem 6-Kern Intel-i7-Prozessor der 8. Generation angetrieben und bietet 32 Gigabyte Arbeitsspeicher. Als Betriebssystem laufen derzeit die Versionen 10.14 "Mojave" oder 10.15 "Catalina". Die Maschinen sind vorkonfiguriert, um weitere AWS-Dienste zu nutzen, zum Beispiel "Elastic Block Store", "Elastic File System" oder "FSx for Windows File Server".
Die Auswahl an verfügbaren Konfigurationen werde regelmässig erweitert. So arbeite man derzeit bereits an Mac-Instanzen mit dem neuen M1-Prozessor, der die erst kürzlich vorgestellten neuen Mac-Computer antreibt. Diese Konfigurationen sollen ab kommendem Jahr verfügbar sein.
Noch sind Schweizer AWS-Server Zukunftsmusik. Doch in der zweiten Hälfte 2022 soll die Region AWS Europe (Zurich) eröffnet werden, wie AWS unlängst bekanntgab. Warum AWS nun Rechenzentren in der Schweiz eröffnet und was das genau bedeutet, erklärt Werner Vogels, CTO bei Amazon, im Interview.
KI-Agenten machen Salesforce zur Infrastrukturschicht
Leuchter IT Solutions bereitet Generationenwechsel vor
Wie KI den Arbeitsplatz von morgen verändert
Das ist die Nominiertenliste von Best of Swiss Software 2026
Wo die Schweiz im Markt für Rechenzentren steht
EDÖB veröffentlicht Leitfaden zur digitalen Überwachung in Pflegeeinrichtungen
Quorum Cyber plant Übernahme des Zürcher Cybersecurity-Anbieters Ontinue
Kunde sieht neues iPhone und flippt aus
Bundesrat Albert Rösti und Digitalswitzerland machen die Schweiz fit für den KI-Gipfel 2027