Swisscom, Intel und Secretarium lancieren Secure File Exchange
Swisscom, Intel und Secretarium haben gemeinsam die Confidential-Computing-Plattform Secure File Exchange (SFX) entwickelt. Die Applikation ermöglicht es Unternehmen, Dokumente in der Cloud auszutauschen. Die Daten werden End-to-End verschlüsselt.
Swisscom hat mit den Technologiepartnern Intel und Secretarium eine Confidential-Computing-Plattform lanciert, wie es in einer Mitteilung heisst. Die SFX-Applikation ist an Firmen gerichtet und ermöglicht den vertraulichen Austausch von Handelsdokumenten in der Cloud.
Die Server, auf denen die Plattform betrieben wird, stehen in Rechenzentren von Swisscom, heisst es weiter. Ausser dem Eigentümer und den ausgewählten Adressaten könne niemand auf die Daten zugreifen - auch nicht Swisscom als Entwicklerin und Anbieterin der Plattform. Die Unternehmensdaten werden dementsprechend End-to-End verschlüsselt. Mit der neuen Confidential-Computing-Technologie - Intel Software Guard Extensions (SGX) - sei sichergestellt, dass Daten auch während der Verarbeitung verschlüsselt blieben.
"Der Bedarf an höheren Sicherheits- und Vertraulichkeitsniveaus wird weiter zunehmen, da Geschäftsprozesse, Zusammenarbeit und Transaktionen mit mehreren Parteien zunehmend online erfolgen", sagt Jason Grebe, Corporate Vice President der Cloud & Enterprise Solutions Group bei Intel.
Für die Nutzung von SFX müssen sich Firmen einmal registrieren. Nach Prüfung durch Swisscom und Erhalt der Selbstadministrationsrechte kann das Unternehmen Mitarbeitende als Nutzer hinzufügen. Sobald ein Dokument hochgeladen wird, wird der adressierte Geschäftspartner per E-Mail darüber informiert. Der Adressat kann sich dann per Link auf SFX anmelden und das Dokument beziehen.
Die Swisscom hat sich auch mit dem kalifornischen Hersteller Inseego zusammengetan, um ihre mobilen 5G-Hotspots in der Schweiz zu verkaufen. Die 5G-Hotspots lassen sich mit bis zu 30 WiFi-Geräten verbinden.
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