Mobilezone schliesst acht von zehn Reparaturstandorten
Mobilezone will künftig nur noch von Rotkreuz und Lugano aus Handys und Tablets reparieren. Per Ende Juni schliesst das Unternehmen acht von zehn Reparaturstandorte. Die Mehrheit der betroffenen Mitarbeitenden soll ins Verkaufsteam wechseln.
Handyanbieter Mobilezone schliesst acht lokale Reparaturstandorte - und zwar bereits per Ende Juni. Betroffen sind die Standorte in Basel, Bern, Emmenbrücke, Genf, St. Gallen, Winterthur, Wallisellen (im Glattzentrum) und Zürich. Nur den Standort Lugano will Mobilezone zusätzlich zur zentralen Werkstätte in Rotkreuz künftig weiterhin betreiben.
In den vergangenen Jahren habe die Bedeutung dieser Vor-Ort-Reparaturen abgenommen, teilt das Unternehmen mit. Mehr und mehr Kundinnen und Kunden würden ihre defekten Geräte per Post nach Rotkreuz in die zentrale Werkstätte schicken. Von dort aus will Mobilezone künftig den Grossteil der Reparaturen erledigen.

Roger Wassmer, CEO von Mobilezone Schweiz. (Source: zVg)
Im "Gegenzug" zur Schliessung der Reparaturstandorte will Mobilezone eigenen Angaben zufolge das Angebot für per Post verschickte Reparaturfälle ausbauen. "Die Veränderungen im Kundenverhalten haben uns dazu bewogen, unser 'Mail-in-Angebot' weiter zu verstärken", lässt sich Mobilezone-CEO Roger Wassmer in der Mitteilung zitieren. Als Beispiele für den Ausbau des Angebots nennt Wassmer: schnellere und qualitativ hochwertigere Reparaturen sowie eine bessere Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
In der Mitteilung macht Mobilezone keine Angaben darüber, ob und inwiefern die Mitarbeitenden von den Schliessungen betroffen sind. Auf die Frage, ob es zu einem Stellenabbau kommt, schreibt Mobilezone-Mediensprecherin Martina Högger: Die Mehrheit der Mitarbeitenden werde in die Verkaufsmannschaft integriert oder arbeite neu in Rotkreuz. Von der Umstellung respektive vom Wechsel des Arbeitsorts seien 8 Mitarbeitende betroffen.
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