Nanocore stürzt Qbot vom Schweizer Malware-Thron
Qbot ist nicht mehr die am weitesten verbreitete Malware in der Schweiz. Stattdessen setzt sich Nanocore an die Spitze des Malware-Rankings von Check Point, während international Formbook den ersten Platz besetzt. Qbot verschwindet gänzlich von der Liste.
Die Schweiz hat mit Nanocore einen neuen Malware-Spitzenreiter. Laut der monatlichen Auswertung von Check Point waren im September dieses Jahres 1,97 Prozent der Schweizer Unternehmen von Nanocore betroffen, mehr als doppelt so viele wie noch im August 2023 (0,82 Prozent). International belegt Nanocore den vierten Platz.
Somit vertreibt der Remote Access Trojaner (RAT) Qbot vom ersten Platz der Schweizer Liste. Die Schadsoftware war gemäss Check Point in den vergangenen Monate stets an der Spitze des Malware-Rankings. Aufgrund einer kürzlich geglückten FBI-Aktion ist Qbot nun vorläufig von der "Most Wanted"-Liste verschwunden. Auch Fakeupdates fällt vom Schweizer Podest und verschwindet aus der Rangliste vom September 2023.
Dafür schafft es AgentTesla neu in das Ranking. Der RAT und die IoT-Malware Mirai teilen sich den zweiten Platz und betrafen 1,16 Prozent der Schweizer Unternehmen. International ist hingegen Formbook die am weitesten verbreitete Schadsoftware, gefolgt von Remcos und Emotet.
Anders als im September 2023 schaffte es Formbook im August 2023 noch auf Platz zehn der Schweizer "Most Wanted"-Liste. Mehr zum letzten Ranking lesen Sie hier.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Update: Anthropic nennt Zahlen zu seinen Investitionsverpflichtungen
Lenovo erweitert Business-Portfolio um neue KI-Geräte
Microsoft will 60'000 Mitarbeitende mit Abfindungen zum Austritt bewegen
Warum wir Sinnhorizonte besser verstehen sollten
Exeon-Lösung erkennt auffälliges Verhalten von KI-Agenten
So sehen CISOs die digitale Souveränität
Nur 4 von 10 Schweizer CIOs kennen ihre Software-Lieferkette wirklich
Nyan Cat mal anders
Diese Schweizer Hochschulen empfiehlt KI am häufigsten