Das sind die vier Mobile-Abos der Post
In Zusammenarbeit mit Salt lanciert die Schweizerische Post ihre eigene Mobilfunkmarke Post Mobile. Die Post-Abos sind preiswert, jedoch gibt es viel Konkurrenz durch ähnliche Abos von anderen Anbietern.
Bei der Post konnte man in den vergangenen Jahren immer wieder Abos von anderen Anbietern kaufen. Nun steigt die Post mit ihrer eigenen Marke in den Mobilfunkmarkt ein und will zusammen mit Salt preiswerte Abos anbieten. Mit "Post Mobile" stehen vier verschiedene Abos zur Auswahl: "Start", "Swiss", "Europe" und "World".
Alle Abos haben eine Mindestlaufzeit von einem Monat. Die Mindestlaufzeit erhöht sich auf 24 Monate, wenn man zum Abo ein neues Smartphone dazu kauft. Bei allen Abos ist eine Aufschaltgebühr von 49.95 Franken fällig. Derzeit laufen Einführungsangebote, bei denen die Aufschaltgebühr wegfällt, sofern man das Abo bis zum 7. März 2024 abschliesst. Zudem gewährt die Post einen Einführungsrabatt auf die monatlichen Preise von 5 Franken, wenn man das Abo online bis zum 7. März oder in einer Poststelle bis zum 28. März abschliesst.
Über Post Mobile haben wir bereits bei der Ankündigung berichtet. Lesen Sie hier mehr dazu.
Nicht alles in Europa gehört zu Europa
Beim "Europe"-Abo ist Vorsicht geboten, denn das Angebot gilt nicht für alle EU-Länder, wie "Moneyland" schreibt. "Die Kundinnen und Kunden erwarten beim Namen Europa, dass sie das Abo in allen EU-Ländern nutzen können. Es gibt keinen Grund, den Kundinnen und Kunden in Kroatien höhere Preise zu verrechnen als in Spanien", sagt Ralf Beyeler vom Online-Vergleichsdienst. Auch die Abos "Swiss" und "World" decken in ihren Angeboten nicht alle EU-Länder ab. "Salt mit seinen Zweit- und Drittmarken ist der einzige Schweizer Anbieter, bei dem so viele EU-Länder nicht zu Europa zählen. Bei der Konkurrenz ist es üblich, dass alle oder fast alle EU-Länder zu Europa gerechnet werden", so Beyeler.
Das Fazit des Experten
Der Experte von Moneyland bezeichnet die Abos der Post grundsätzlich als preiswert, vor allem im Vergleich zu den Angeboten der drei grossen Netzbetreiber. Trotzdem gäbe es preislich in vielen Fällen günstigere Alternativen zu den Post-Abos. Deshalb lohnt sich laut Beyeler ein Vergleich, bevor man ein Abo abschliesst.
Apropos: Die Post will Digitalberatungen als Service Public einführen und hat den Testbetrieb in neun Filialen aufgenommen. Mehr dazu lesen Sie hier.
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