Litecom macht SCION für den Energiesektor zugänglich
Das Aargauer ICT-Unternehmen Litecom beteiligt sich am Aufbau des SCION-Netzwerks. In Zusammenarbeit mit dem Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen und dem SCION-Entwickler Anapaya will das Unternehmen, im Laufe dieses Jahres erste SCION-basierte Services für den Energiesektor anbieten.
Litecom, ein ICT-Unternehmen mit Sitz in Aarau, wird sich künftig am Aufbau des SCION-Netzwerks beteiligen. Mit diesem Schritt leistet das Unternehmen einen Beitrag zur Absicherung kritischer Infrastrukturen im Energiesektor, wie Litecom mitteilt. Demnach engagiert sich Litecom aktiv im künftigen Secure Swiss Utility Network (SSUN). Dieses ermögliche eine sichere, stabile und kontrollierbare Datenübertragung. Gemeinsam mit dem Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen und dem SCION-Entwickler Anapaya arbeite Litecom an der konkreten Umsetzung für die Energiebranche, um die Technologie auch dort nutzbar zu machen.
Die Vorbereitungen seien bereits in vollem Gange. Litecom plant laut Mitteilung, im Laufe des Jahres 2025 erste SCION-basierte Services anzubieten.
Behörden und die Finanzbranche tauschen bereits Daten über SCION aus, wie Litecom mitteilt. Finanzinstitutionen nutzen dafür beispielsweise das Secure Swiss Finance Network (SSFN).
Das an der ETH entwickelte SCION-Protokoll verspricht ein neues Internet, das nicht nur sicher ist, sondern auch transparenter und effizienter als das bestehende Web. Wie die Technologie funktioniert und was sie künftig bringen soll, lesen Sie im Interview mit dem Anapaya-CEO Martin Bosshardt.
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