Schweizer Finanzbranche setzt auf Cyberresilienz und KI
Der Verein Swiss FS-CSC hat sich an seiner dritten Generalversammlung mit der zunehmenden Bedeutung von Cyberresilienz im Schweizer Finanzsektor befasst. Bei der Veranstaltung stand insbesondere der verantwortungsvolle Umgang mit künstlicher Intelligenz in der Cybersicherheit im Fokus.
Seit drei Jahren setzt sich der Verein Swiss Financial Sector Cyber Security Centre (Swiss FS-CSC) für mehr Cyberresilienz auf dem Schweizer Finanzplatz ein. Im Rahmen seiner dritten Generalversammlung hat sich der Verein nicht nur um seine statutarischen Geschäfte gekümmert, sondern auch den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Cybersecurity in den Mittelpunkt gestellt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.
Dass Cyberresilienz eine wichtige Rolle für die Stabilität des Finanzmarktes und der Volkswirtschaft spiele, sei unumstritten. Vereinspräsident August Benz ist sogar der Meinung, dass sie sich zu "einem der wertvollsten Güter auf dem Schweizer Finanzplatz" entwickeln könnte. Um die Cyberesilienz zu stärken, sei eine umfassende Zusammenarbeit zwischen der Finanzbranche und den Behörden daher unerlässlich.
Ein Experten-Panel hat während der Generalversammlung insbesondere das Thema KI in der Cybersicherheit in den Blick genommen. Das Fazit: Die Finanzbranche müsse beim verantwortungsvollen Einsatz von modernen Technologien "an vorderster Front dabei sein", heisst es in der Mitteilung. Dabei sei es wichtig, die Chancen, die KI ermöglicht, aktiv zu nutzen und zugleich die Risiken der Technologie im Auge zu behalten.
Im Mai 2025 fand übrigens die dritte vom Swiss FS-CSC organisierte Cyberübung für den Schweizer Finanzsektor statt. Lesen Sie hier die Details.
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