Capgemini übernimmt Outsourcer WNS
Capgemini übernimmt den indischen Outsourcing-Spezialisten WNS für 3,3 Milliarden US-Dollar. Damit will das Beratungsunternehmen sein Angebot rund um agentische KI stärken.
Capgemini hat die Übernahme von WNS, einem indischen Spezialisten für das Management von digitalen Geschäftsprozessen, für 3,3 Milliarden US-Dollar angekündigt. Der Kaufpreis beträgt 76,50 US-Dollar pro Aktie, womit das Gesamtvolumen des Deals 3,3 Milliarden Dollar beträgt. Der Deal soll bis Ende des Jahres zum Abschluss kommen. Laut einer Mitteilung soll die Übernahme Capgemini dabei helfen, seine Fähigkeiten in den Bereichen Automatisierung, Datenanalyse und künstliche Intelligenz zu kombinieren.
WNS wurde 1996 gegründet, beschäftigt fast 60'000 Mitarbeitende und bietet digitale Geschäftsprozessdienstleistungen für mehr als 600 globale Kunden wie United Airlines, Centrica oder M&T Bank an. Das Unternehmen erwirtschaftete eigenen Angaben zufolge bis Ende März 2025 einen Umsatz von über 1,3 Milliarden Dollar.
Mit dem Beitritt zu Capgemini soll WNS seine Branchenexpertise einbringen und die Positionierung des Konzerns auf dem US-amerikanischen Markt stärken, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Laut der indischen Firma besteht das Ziel darin, Unternehmen dabei zu helfen, von der traditionellen Automatisierung zu sogenannten "intelligenten" Operationen überzugehen, die fachspezifisch sind und von künstlicher Intelligenz angetrieben werden.
Laut Capgemini wird sich die Transaktion sofort positiv auf die Marge und den Gewinn pro Aktie auswirken. Der Konzern rechnet mit kommerziellen Synergien zwischen 100 und 140 Millionen Euro pro Jahr bis Ende 2027.
Das könnte Sie auch interessieren: Das französische Softwareunternehmen Lumapps übernimmt die Mehrheit am Zürcher ETH-Spin-off Beekeeper. Durch den Deal entsteht ein Unternehmen mit einer Bewertung von über 1 Milliarde US-Dollar.
Google treibt den Ausbau seiner KI-Infrastruktur voran
Verein lanciert Initiative für mehr digitale Sicherheit in der Schweiz
KMUs investieren in KI, treffen Entscheide aber oft aus dem Bauch
Update: Meta rudert bei Tracking-Software teilweise zurück
Wie Beethoven aus vier Noten eine halbe Stunde Musik schuf
Kanton Zürich testet fünf KI-Anwendungen
IT-SA sucht die innovativsten Cybersecurity-Start-ups
Zwei Drittel der KI-Pilotprojekte kommen nicht in den produktiven Betrieb
Microsoft präsentiert Chips für die KI zuhause und den Quantencomputer im Rechenzentrum