Sunrise muss Millionen-Busse bezahlen
Sunrise ist mit einer Beschwerde vor dem Bundesgericht gescheitert. Der Telko muss nun endgültig eine Busse von 29,1 Millionen Franken für das wettbewerbswidrige Verhalten seines Vorgängerkonzerns UPC im Geschäft mit Eishockey-Übertragungen bezahlen.
Das Bundesgericht bestätigt: Die frühere UPC Schweiz (heute Sunrise) hatte ab 2017 eine marktbeherrschende Stellung im Geschäft mit Übertragungsrechten im Schweizer Eishockey, wie etwa das Börsenportal "Cash" berichtet. Demnach missbrauchte das Unternehmen diese Stellung, indem es sich weigerte, seiner Konkurrentin Swisscom ein Angebot für die Übertragung von Live-Eishockey auf deren Pay-TV-Plattformen zu unterbreiten.
Zuvor hatte UPC im Sommer 2016 die exklusiven Übertragungsrechte für die beiden höchsten Schweizer Eishockey-Ligen ab der Saison 2017/2018 für fünf Jahre erworben. Die Richter in Lausanne argumentieren, dass diese Eishockey-Inhalte für einen wirksamen Wettbewerb auf dem TV-Plattformmarkt unerlässlich waren.
Folglich wies das Bundesgericht alle Einwände von Sunrise gegen die Höhe der Sanktion zurück. Die Busse bleibt somit definitiv bei den 29,1 Millionen Franken, welche bereits das Bundesverwaltungsgericht als Vorinstanz festgelegt hatte.
Im Juli 2025 stieg Sunrise übrigens ins Geschäft mit Cyberversicherungen ein - mehr dazu lesen Sie hier.
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