Afinum

Ergon Informatik hat eine neue Mehrheitsaktionärin

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von René Jaun und shu

Afinum heisst die neue Mehrheitsaktionärin von Ergon Informatik. Die Investitionsgesellschaft löst die Gründer und langjährigen Ankeraktionäre ab. Am Team und der Ausrichtung des Unternehmens soll sich durch die Übernahme nichts ändern.

Die Geschäftsleitung von Ergon Informatik: Hans-Jürg Schneider, Heiko Faller, Gabriela Keller, Roman Hugelshofer und Adrian Berger. (Source: zVg)
Die Geschäftsleitung von Ergon Informatik: Hans-Jürg Schneider, Heiko Faller, Gabriela Keller, Roman Hugelshofer und Adrian Berger. (Source: zVg)

Ergon Informatik erhält mit Afinum eine neue Mehrheitsaktionärin. Die Investitionsgesellschaft löst die Gründer und langjährigen Ankeraktionäre ab, wie Ergon mitteilt. Mit dem Schritt stelle man die Eigentümerschaft auf eine neue Basis und sichere die Kontinuität von Team, Angebot und Strategie sowie des vertrauten Leistungsversprechens, heisst es weiter. Zudem gewinne man mit Afinum eine Partnerin, die zusätzliche Erfahrung für Wachstum, Innovation und die Weiterentwicklung des Angebots einbringe.

Am Unternehmen selbst soll sich durch die Übernahme zunächst nichts ändern. Gabriela Keller, seit 2016 CEO von Ergon Informatik, sagt dazu: "Mit Afinum als neuer Mehrheitsaktionärin stellen wir die langfristige Kontinuität von Ergon sicher. Ich freue mich sehr, unsere Zukunft auf dieser Basis weiterzuentwickeln und unsere Kundinnen und Kunden mit dem gleichen Team und in vertrauter Partnerschaft zu begleiten." Laut der Mitteilung bleiben das Management und zahlreiche Mitarbeitende weiterhin als Aktionäre an Ergon beteiligt.

Veränderungen werde es lediglich im Verwaltungsrat geben, schreibt Ergon Informatik. Aktuell wird das Gremium noch von Ergon-Mitgründer Theodor Graf präsidiert. Er kommentiert in der Mitteilung: "Für mich als Mitgründer ist Ergon weit mehr als ein Unternehmen. Umso wichtiger war es, unser Lebenswerk in passende Hände zu übergeben. Mit Afinum haben wir eine Partnerin gefunden, der wir Ergon mit gutem Gefühl anvertrauen – diese Lösung überzeugt mich strategisch wie persönlich."

 

Übrigens wurde unlängst bekannt, dass Afinum ihre Anteile am Schweizer Unternehmen Threema verkaufte. Das Unternehmen hinter dem datenschutzfreundlichen Messenger gehört neu der deutschen Investmentgesellschaft Comitis Capital. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

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