Social-Media-Nutzung stagniert in der Schweiz
Die Wachstumsphase der sozialen Netzwerke in der Schweiz ist vorbei. Bei verschiedenen Social-Media-Plattformen wie Instagram und Facebook ist die Nutzung sogar leicht rückläufig, wie Xeit in der diesjährigen Social-Media-Studie feststellt. Whatsapp bleibt hingegen mit Abstand der beliebteste Messenger.
Nachdem Social Media in der Schweiz jahrelang auf Wachstumskurs war, flacht die Kurve nun ab. Herr und Frau Schweizer nutzen nur diejenigen Plattformen, die in ihrem Alltag bereits stark verankert sind - so stagniert das Wachstum. Zu diesem Schluss kommt die Social-Media-Studie 2026 der Zürcher Onlinemarketing- und Social-Media-Agentur Xeit, für die 1023 Personen befragt wurden.
Instagram bleibt das beliebteste soziale Netzwerk, wie Xeit mitteilt. 30 Prozent der Befragten würden darauf mehr Zeit verbringen als auf anderen Plattformen. Doch die Nutzung sei im Vorjahresvergleich leicht zurückgegangen: Der Anteil ist um zwei Prozentpunkte gesunken. Auch Facebook büsst einen Prozentpunkt ein, während der Anteil der Befragten, die hauptsächlich Youtube oder Tiktok nutzen, um jeweils einen Prozentpunkt anstieg.

Die meistgenutzten Social-Media-Plattformen – Vergleich zwischen der Generation Z und allen Befragten. (Source: zVg)
Laut Mitteilung macht sich in der Bevölkerung ein Bedürfnis nach Digital Detox breit. So verbringe etwa die Generation Y (Jahrgänge 1980-1996) weniger Zeit auf Social Media und auch bei der Generation Z (Jahrgänge 1997-2010) nehme die Nutzung verschiedener sozialer Netzwerke ab.
Bei den Messenger-Apps ist Whatsapp weiterhin Spitzenreiter - kein konkurrierender Dienst geniesst dieselbe Beliebtheit. Ferner gewinnt Instagram zunehmend an Bedeutung, wenn es um politische Meinungsbildung geht. Dagegen ist sogenannter "Social Commerce", also der direkte Einkauf über Social Media, in der Schweiz noch kein Thema.
Schliesslich äussert sich die Studie auch zur Nutzung von KI-Tools. Diese gehöre mittlerweile zum Alltag der Schweizer Bevölkerung, insbesondere wenn es um Informationssuche gehe. Anstelle von klassischen Suchmaschinen nutzen viele Leute laut Mitteilung einen KI-Chatbot, wenn sie Informationen benötigen, doch auch die Suche auf einem sozialen Netzwerk stellt zuweilen eine Alternative zu Google dar. In der Werbung sei KI jedoch ein No-Go: Eine Mehrheit der Befragten kritisiere KI-generierte Werbeinhalte.
Laut einer Studie der ZHAW verwenden viele Schweizer Unternehmen KI, um ihre Social-Media-Kanäle zu bewirtschaften. Lesen Sie hier mehr dazu.
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