KI im Unternehmen

OpenAI richtet ChatGPT auf Geschäftsprozesse aus

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von Yannick Chavanne und Übersetzung: Joël Orizet, nki

OpenAI erweitert ChatGPT mit dem neuen Agenten ChatGPT Work. Dieser soll app- und dateiübergreifend komplexe Aufgaben erledigen sowie Dokumente, Präsentationen und Tabellen erstellen.

(Source: zVg)
(Source: zVg)

Mit ChatGPT Work führt OpenAI einen neuen KI-Agenten für ChatGPT ein. Dieser soll Informationen aus ausgewählten Anwendungen, Dateien und Arbeitsabläufen zusammenführen und daraus Dokumente, Tabellen, Präsentationen oder Web-Apps erstellen. Grundlage bildet die neue Modellfamilie GPT-5.6 mit den Modellen Sol, Terra und Luna, wie OpenAI mitteilt.

Laut dem Unternehmen kann ChatGPT Work den Kontext aus verschiedenen Anwendungen erfassen, mehrstufige Aufgaben planen und diese über einen längeren Zeitraum selbstständig ausführen. Bevor der Agent aktiv wird, können Nutzende den vorgeschlagenen Ablauf prüfen und anpassen. Anschliessend lässt sich das Ergebnis schrittweise weiterentwickeln.

Mit der neuen Desktop-App bündelt OpenAI zudem Chat, Work und die Entwicklungsumgebung Codex in einer Anwendung. Ein zentrales Plugin-Verzeichnis verbindet ChatGPT mit Diensten wie Slack, Gmail, Google Drive, Kalendern und CRM-Systemen. Darüber hinaus unterstützt die Desktop-App wiederkehrende Aufgaben sowie die Interaktion mit lokalen Anwendungen und Websites über einen integrierten Browser und Funktionen zur Computersteuerung.

OpenAI führt Chat, Work und Codex auf Mac und Windows weltweit für alle Nutzerinnen und Nutzer ein, einschliesslich des Free-Tarifs. ChatGPT Work steht im Web und auf Mobilgeräten zunächst für die Abonnements Pro, Enterprise und Edu zur Verfügung. Plus- und Business-Kundschaft soll laut OpenAI in den kommenden Tagen Zugriff erhalten.

 

Übrigens: OpenAI stellte bereits im April KI-Agenten vor, die ganze Workflows übernehmen sollen - was hinter den Workspace Agents steckt, lesen Sie hier.

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