Open Circle lanciert Open-Source-Lösung für E-Mail und Kalender
Der Zürcher IT-Dienstleister Open Circle erweitert sein Angebot um eine Lösung für E-Mail, Kalender, Kontakte und Aufgaben. Sie basiert auf der Open-Source-Software Grommunio, läuft in Schweizer Rechenzentren und lässt sich mit Microsoft Outlook nutzen.
Open Circle bringt unter dem Namen "E-Mail & Kalender" eine Lösung für E-Mail, Kalender, Kontakte und Aufgaben auf den Markt. Als technische Basis dient die Open-Source-Software Grommunio des gleichnamigen Wiener Unternehmens. Die Daten liegen ausschliesslich in Schweizer Rechenzentren der Swiss Business Cloud, wie Open Circle mitteilt. Der Zürcher IT-Dienstleister übernimmt zudem die Konfiguration und das Update-Management.
Als Zielgruppe nennt Open Circle Unternehmen, die ihre Kommunikationsdaten in der Schweiz speichern und stärker auf Open-Source-Software setzen wollen.
Outlook lässt sich weiter nutzen
Microsoft Outlook lässt sich laut Open Circle ohne zusätzliche Plug-ins mit der Lösung verbinden. Je nach Client erfolgt die Anbindung über MAPI, EWS oder EAS. User können damit weiterhin in der gewohnten Outlook-Oberfläche auf E-Mails, Kalender, Kontakte und Aufgaben zugreifen.
Zudem unterstützt die Lösung alternative Mail-Clients wie Thunderbird. Open Circle stellt auch einen eigenen Desktop-Client für Windows, MacOS und Linux bereit. Der Zugriff über den Browser ist ebenfalls möglich.
Drei Varianten stehen zur Auswahl
Open Circle bietet die Lösung in den Varianten Essential, Advanced und Enterprise an. Essential nutzt eine geteilte Instanz und richtet sich an Privatpersonen, Einzelunternehmen und kleinere Firmen. Bei Advanced und Enterprise erhalten Unternehmen eine eigene Instanz für ihre Mitarbeitenden.
Die Enterprise-Version ergänzt das Angebot um Mobile Device Management zur zentralen Verwaltung mobiler Geräte sowie ein E-Mail-Archiv. Damit zielt Open Circle insbesondere auf Unternehmen mit erhöhten Datenschutz- und Compliance-Anforderungen, darunter etwa Finma-regulierte Vermögensverwalter.
Übrigens: Wie Schweizer Behörden mithilfe von Open-Source-Lösungen die Abhängigkeit von einzelnen Technologieanbietern verringern und die digitale Souveränität stärken wollen, erklärt Daniel Markwalder, Bundesratsdelegierter für digitale Transformation und IKT-Lenkung, im Interview.
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