User-Feedback

Schweizer KI Apertus und Protons KI-Assistent Lumo spannen zusammen

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Das Apertus-Forschungsteam der EPFL, ETH Zürich und des Supercomputing-Zentrums CSCS geben eine Zusammenarbeit mit Proton bekannt. Dadurch erhalten die Apertus-Forschenden Zugang zu Feedback-Daten von Usern. Das freiwillige Feedback soll zur Verbesserung von Apertus beitragen.

Apertus und Proton geben Zusammenarbeit bekannt. (Source: EPFL, ETH Zurich, CSCS / Molinari Design)
Apertus und Proton geben Zusammenarbeit bekannt. (Source: EPFL, ETH Zurich, CSCS / Molinari Design)

Das Forschungsteam von Apertus arbeitet mit dem Schweizer Technologieunternehmen Proton zusammen. In Protons KI-Assistent Lumo lässt sich Apertus 1.5 als Sprachmodell auswählen, wie die ETH Zürich mitteilt. Die User könnten freiwilliges Feedback zum Sprachassistenten einreichen, das die Forschenden bei Apertus nutzen würden, um ihr Modell weiterzuentwickeln. 

Vorteil durch Userfeedback

"Feedback aus der realen Nutzung ist die eine Zutat, die offenen Modellen bisher gefehlt hat", sagt Imamol Schlag, KI-Forscher am ETH AI Center und Co-Leiter des Apertus-Projekts. "Über Proton erhalten wir nun ein freiwilliges Feedback zu Apertus. Für unser vollständig offenes Modell ist das ein echter Wendepunkt". Chats mit Apertus 1.5 bleiben gemäss Mitteilung weiterhin privat und durch eine Zero-Access-Verschlüsselung geschützt. 

Durch die Zusammenarbeit soll Apertus 1.5 einen Vorteil erhalten, den bisher nur führende KI-Unternehmen und Entwickler haben. Offene Modelle wie Apertus verfügen meist nicht über die Userzahlen und das Feedback aus der praktischen Nutzung. 

Apertus wurde von Forschenden der EPFL, des Schweizer Supercomputing-Zentrums CSCS und der ETH Zürich entwickelt und auf dem Supercomputer Alps im CSCS trainiert. Alle Trainingsdaten, der Quellcode und die Entwicklung des Modells sind öffentlich zugänglich. Personenbezogene Daten werden weitgehend nicht in den Trainingsdaten genutzt und es gibt eine Opt-out-Option für Website-Betreiber, die nicht in den Trainingsdaten für das Modell berücksichtigt werden möchten. Das Ziel von Apertus und des auf den Schutz der Privatsphäre spezialisierten Unternehmens Proton sei es, offene und souveräne KI in der Schweiz und Europa voranzutreiben. 

 

Das Modell Apertus ist seit Anfang September 2025 verfügbar. Es ist das erste umfangreiche, offene und mehrsprachige Sprachmodell der Schweiz. Eine detaillierte Erklärung dazu, was das Modell kann und wie es organisiert ist, lesen Sie hier.

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JmzyB3Dw