Neue KI-Funktion

Microsoft Teams erhält Phishing-Erkennungsfunktion

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von Julia Meyer und jor

Ab Anfang November soll Teams eine neue KI-gestützte Phishing-Erkennungsfunktion bieten. Sie soll verdächtiges und missbräuchliches Verhalten in Nachrichten anhand des Gesprächskontexts erkennen.

(Source: VLADGRIN / iStock.com)
(Source: VLADGRIN / iStock.com)

Microsoft gibt eine neue Teams-Funktion bekannt, die KI-gestützt Phishing in Nachrichten erkennen soll. Der Konzern führt die Funktion ab Anfang November schrittweise ein; bis Anfang oder Mitte Dezember soll sie weltweit verfügbar sein, wie "Bleepingcomputer" berichtet. 

Die neue Funktion nutzt den Kontext von Konversationen, um Phishing und verdächtiges Verhalten in besonders riskanten Situationen wie ersten Chats mit externen Kontakten zu erkennen. Dabei speichert sie laut Microsoft die Nachrichteninhalte nicht.

Mithilfe von KI soll die Funktion Phishing besser erkennen als bisherige Systeme, die auf klassische Indikatoren wie schädliche Links oder Dateien angewiesen sind. "Microsoft Teams führt KI-gestützte, kontextbezogene Phishing-Erkennung ein, um Phishing, Social Engineering, Identitätsdiebstahl und betrügerische Absichten zu erkennen", schreibt Microsoft in einem Message-Center-Eintrag. 

Die Funktion konzentriert sich auf erste Chats mit externen Kontakten. Sie nutzt den Kontext von Interaktionen, verwendet die dabei erfassten Daten laut Microsoft aber weder für weiteres KI-Training noch für andere Zwecke. Die Funktion steht automatisch zur Verfügung; IT-Fachpersonen müssen nichts anpassen.

Bild einer Warnung durch die neue KI-Funktion in einem Chat.
Die neue Funktion zeigt eine Phishing-Warnung im Chat, falls eine Nachricht verdächtig scheint. (Source: Microsoft)

Neue Funktion ist Teil einer Reihe von Sicherheitsupdates für Teams

Microsoft kündigte bereits eine Reihe von Sicherheitsupdates für Teams an. Seit Januar 2026 können Administratorinnen und Administratoren im Defender Portal externe User blockieren, um Social-Engineering-Angriffe auf Unternehmen zu verhindern. Im September kündigte Microsoft ausserdem eine Funktion an, die QR-Codes von externen Usern verschwommen darstellt. Anfang Oktober stellte der Konzern zudem einen stärkeren Schutz vor Deepfakes und Identitätsdiebstahl in Teams-Meetings in Aussicht. 

 

Übrigens: Laut Check Point geben sich Phisher nach wie vor am liebsten als Microsoft aus. Mehr dazu lesen Sie hier. 

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