Sunrise prüft Abbau von bis zu 450 Vollzeitstellen
Bei Sunrise könnte eine Neuausrichtung des Betriebsmodells einen Abbau von bis zu 450 Vollzeitstellen mit sich bringen. Damit will der Telko seine Marktposition stärken.
Erst im Februar 2026 kündigte Sunrise die Entlassung von 147 Angestellten an. Im Rahmen einer geplanten Neuausrichtung des Betriebsmodells könnte es nun erneut zu einem Stellenabbau kommen - und zwar zu einem deutlich grösseren. Mit einer mehrjährigen Transformation will der Telko künftige Markt- und Technologieentwicklungen antizipieren und seine Marktposition stärken, wie Sunrise mitteilt. Ziel seien unter anderem erhebliche Kosteneinsparungen sowie eine gezieltere Ausrichtung der Ressourcen und Kompetenzen auf das Kundenerlebnis, das Netz und die operativen Leistungen.
Eine der Folgen davon könnte der Abbau von bis zu 450 Vollzeitstellen sein. Mitarbeitende in Shops, im Vertrieb und im Kundendienst sollen davon weitgehend ausgenommen werden, schreibt der Telko. Auch Lernende seien von einem allfälligen Stellenabbau vollständig ausgenommen. Zudem prüfe Sunrise seine Zulieferverträge.
Zum möglichen Stellenabbau wolle Sunrise im vierten Quartal 2026 ein Konsultationsverfahren mit der Arbeitnehmendenvertretung und der Gewerkschaft Syndicom durchführen. Weitere Informationen zum geplanten Transformationsprogramm sollen nach Abschluss der Evaluation folgen.
Auch der Schweizer Rüstungskonzern Ruag meldete im September 2026 den potenziellen Abbau von bis zu 49 Stellen an den Standorten Bern, Thun und Emmen. Dabei könnten bis zu 24 Stellen im IT-Bereich betroffen sein. Mehr dazu lesen Sie hier.
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