Microsoft erhöht offenbar Preise von Windows-OEM-Lizenzen
PC-Hersteller müssen für Lizenzen des Windows-Betriebssystems tiefer in die Tasche greifen. Offenbar hat Microsoft die Preise um bis zu 10 Prozent erhöht.
Microsoft verteuert OEM-Lizenzen für sein Betriebssystem Windows. Das gibt der Tech-Gigant zwar nicht selbst bekannt. Doch wie etwa "Windows Latest" unter Berufung auf die Taiwanesische "Economic Daily News" berichtet, bestätigen PC-Hersteller den Zuschlag. OEM-Lizenzen richten sich gezielt an Gerätehersteller, um deren Produkte mit einem Betriebssystem auszustatten.
Microsoft erhöhe die OEM-Preise zwar regelmässig, heisst es im Bericht weiter. Üblicherweise liege der Preisanstieg jedoch im unteren einstelligen Bereich. Dieses Jahr betrage das Plus zwischen 7 bis 10 Prozent und falle je nach verbautem Prozessor unterschiedlich hoch aus.
Ob mit den höheren OEM-Lizenzpreisen PCs für Endkunden teurer werden, ist nicht sicher. Die "Economic Daily News" bemerkt, PC-Preise seien in den vergangenen 12 Monaten bereits stark angestiegen, aufgrund teurer gewordener Hardware. Viele Unternehmen und Konsumenten dürften die Veränderung eines einzelnen Kostenfaktors kaum noch deutlich wahrnehmen.
Die weltweiten Verkäufe von Desktops, Notebooks und Workstations sind im zweiten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 4 Prozent zurückgegangen. Als Grund nennt der Marktforscher Omdia die höheren Preise aufgrund von Lieferengpässen.
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