KMS entwickelt Software für die Steuerverwaltung
Der Kanton Solothurn beauftragt KMS mit der Entwicklung einer neuen Software für die Steuerverwaltung. Solothurntax 2020 löst die technisch überholte Lösung von IBM Schweiz ab.
Das Amt für Informatik und Organisation des Kantons Solothurn hat den Schweizer Softwareentwickler KMS mit der Entwicklung der neuen Steuerlösung Solothurntax 2020 beauftragt. Der Zuschlag beläuft sich auf über 16,5 Millionen Franken, wie es in einer Simap-Meldung heisst.
Vor allem aufgrund der Gesamtkosten entschied sich die öffentliche Hand für KMS, wie Amtschef Thomas Burki gegenüber der Redaktion sagt. Das Unternehmen habe aber auch bei den übrigen Vergabekriterien wie etwa Fachanforderungen und Technologie besser abgeschnitten.
Als Grund für die Neuerung gab der Amtschef an, dass die aktuelle Software von IBM Schweiz seit 19 Jahren im Einsatz stehe und technisch überholt sei. Zudem steige der Aufwand für die Wartung, die Weiterentwicklung und den Betrieb. Und der Wartungsvertrag mit dem jetzigen Lieferanten laufe 2020 aus.
Gemäss Simap-Meldung hatte KMS nur einen einzigen Konkurrenten. Diesen dürfe er aufgrund der laufenden Beschwerdefrist allerdings nicht nennen, sagt Burki. Auf Anfrage sagt KMS: "Wir gehen davon aus, dass die Firma Abraxas die zweite Offerte eingereicht hat."
Zu den Kunden von KMS gehören laut eigenen Angaben ausschliesslich kantonale und kommunale Verwaltungen. Das Produkt- und Dienstleistungsangebot konzentriere sich auf den Steuerprozess.
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