Wer will schon ein Ultrabook?
Zu teuer, schlecht vermarktet, starke Konkurrenz: Ultrabooks verkaufen sich nur halb so gut, wie angenommen.
Ultrabooks entwickeln sich zu Ladenhütern: Statt geschätzter 22 Millionen Stück, werden dieses Jahr voraussichtlich nur 10,3 Millionen Ultrabooks ausgeliefert werden, glauben die Analysten von iSuppli. Entsprechend würden nächstes Jahr statt 61 Millionen nur 44 Millionen Ultrabooks ausgeliefert.
Schuld daran seien zu hohe Preise und schlechtes Marketing seitens der Hersteller. Für Craig Stice, Senior Principal Analyst für IT-Plattformen, ist klar: "Die PC-Industrie hat es versäumt, die Konsumenten für Ultrabooks zu begeistern." Das sei vor allem deshalb ein Problem, weil momentan ein Hype um Tablets und Smartphones den Markt bestimmen würden. Zähle man dann noch hohe Preise hinzu, sei klar, dass die Ultrabook-Verkäufe nicht die Erwartungen erfüllten.
Win 8 und Touchscreen für 600 Dollar
Abgesehen von verbesserungswürdigem Marketing, müssten mehr günstige Ultrabook-Modelle her. Stice empfiehlt 600 US-Dollar, statt den heute üblichen Preisen um die 1000 Dollar. Ein Preis im unteren Bereich könne das Absatzvolumen fördern und den Kunden im Mainstream-Markt locken. Ultrabooks, die zwischen 600 und 700 Dollar kosten und Features wie Windows 8 sowie Touchscreen bieten, könnten den Markt nächstes Jahr befeuern.
Bleiben die Preise oben, werden es die Ultrabooks auch nächstes Jahr am Markt schwer haben, glauben die Analysten. Alleine deshalb, weil sie gegen günstigere Tablets und Smartphones konkurrieren müssten.
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