ESRI kauft Procedural
In Zürich soll ein neues Entwicklungszentrum für 3D-Grafiksoftware entstehen.
Der Anbieter von Geo-Informationssystemen Esri kauft das Zürcher Startup Procedural, wie das Wirtschaftsmagazin Bilanz heute mitgeteilt hat. Ziel der Übernahme sei es, in Zürich ein Entwicklungszentrum für 3D-Grafiksoftware aufzubauen. Zudem wolle Esri die CityEngine-Software, ein Produkt von Procedural, in die eigene ArcGIS-Software integrieren. Dies solle Benutzern erlauben, 3D-Umgebungen zu entwickeln, um damit ihre eigenen GIS-Daten (GIS = Geographisches Informationssystem) zu bereichern, wie Esri in der Mitteilung zur Übernahme schreibt.
Procedural ist ein ETH-Spinoff und wurde laut Bilanz 2007 von Pascal Müller gegründet. Das Unternehmen beschäftigt im Zürcher Technopark derzeit 14 Angestellte und produziert Software zur Städteplanung, aber auch für das Rendering von Filmkulissen oder die Konvertierung von Luftaufnahmen in 3D-Modelle. Zu den Kunden von Procedural zählen unter anderem IBM und Microsoft sowie die Filmstudios Pixar und Dreamworks. So seien im neuen Disney-Film Cars 2 die Hintergründe der Städte mit Software von Procedural berechnet worden, heisst es weiter.
Zum Verkaufspreis sind keine Details bekannt. Die Bilanz schätzt den Preis nach eigenen Angaben auf 10 bis 15 Millionen Franken.
Wie der neue Europa3000-CEO nach der Übernahme durch die Selectline Group Kurs hält
SwissICT sucht neuen Geschäftsführer
Schweizer Unternehmen erzielen mit KI noch kaum Umsatzwachstum
Cisco präsentiert Netzwerkchip für KI-Infrastrukturen
Was Hostpoint von IT-Dienstleistern erwartet
Unkontrollierte KI-Agenten werden zum Geschäftsrisiko
Worauf es bei der Wahl eines ERP-Systems wirklich ankommt
Die neue Printausgabe des "IT-Markt" ist da
So verändert KI laut Oracle den Geschäftsalltag