Intel und Eset kooperieren für Ransomware-Schutz
Chiphersteller Intel spannt mit Eset zusammen. Die IT-Security-Firma nimmt Intels Hardware-basierte Technologie zum Schutz vor Ransomware ins eigene Angebot auf.
Intel hat eine Partnerschaft mit dem slowakischen IT-Sicherheitsdienstleister Eset vereinbart. Eset integriert Intels Technologie für Hardware-basierte Ransomware-Erkennung ins eigene Lösungsangebot. Zunächst konzentriere man sich auf Endgeräte mit Intel-Core-Prozessoren der 9. Generation und neueren Windows-PCs mit Intel vPro – diese seien nun in der Lage, Intel Threat Detection Technology (TDT) sofort nach der Installation zu nutzen, teilt Eset mit. Im Laufe des Jahres soll die Integration in Esets Endpoint-Security-Produkten verfügbar sein.
Durch die Kooperation mit dem Chiphersteller verspricht Eset "doppelten Schutz vor Ransomware ohne Tempolimit", wie es in der Mitteilung heisst. Intel würde seine Machine-Learning-Algorithmen ständig weiterentwickeln, wodurch nun auch Esets Endpoint-Lösungen selbst unbekannte Varianten von Erpressungsschadcode laufend schneller erkennen könnten. Der Schutz gehe jedoch nicht zulasten der Rechenleistung, weil die integrierte Intel-Grafikeinheit (GPU) die Suche nach Ransomware unterstütze.
Eset hat übrigens unlängst eine neue Malware namens IsaacWiper entdeckt, die zurzeit gegen ukrainische IT-Systeme zum Einsatz kommt, sich künftig aber auch ausserhalb der Kriegszone verbreiten könnte. Lesen Sie hier mehr dazu.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den wöchentlichen Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal gibt es täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Microsofts Bug-Bounty-Programm verzeichnet Rekordjahr
Das Fermi-Paradoxon
Wie Rechenzentren laut Solnet/Data11 vom KI-Boom profitieren
Update: SAP droht eine Geldstrafe der Bundesverwaltung
Swisscom plant dritten Nearshoring-Standort in Lissabon
Arctic Wolf präsentiert Partnerprogramm für Cybersicherheit
Lieferengpässe belasten globalen Tabletmarkt
Vorsicht vor "Hallo Mama"-Trick per E-Mail und Whatsapp
Meta lanciert Programmier-KI Muse Code