Luzern gibt Gas für mehr IT-Fachkräfte
Der Kanton Luzern will eine neue Informatikerausbildung einführen. Eine private Initiative versucht zudem das regionale ICT-Netzwerk zu stärken. Beide Initiativen adressieren den Mangel an IT-Fachkräften im Kanton.
Der Regierungsrat des Kantons Luzern will eine neue Informatikmittelschule errichten. Laut Vorschlag des Regierungsrats vom Montag soll die Schule bis zum 1. August 2017 eingerichtet werden, wie die Luzerner Zeitung berichtet.
Die vierjährige Informatikmittelschule soll am Fach- und Wirtschaftsmittelschulzentrum Luzern angegliedert werden. Dort werden die Schüler im kaufmännischen und allgemeinbildenden Bereich ausgebildet. Die ICT-Ausbildung erfolge im Berufsbildungszentrum in Sursee.
Die Schüler sollen mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis als Informatiker und zusätzlich einer kaufmännischen Berufsmaturität abschliessen. Im ersten Jahrgang wird es 24 Schulplätze geben.
Preis für Informatik-Absolventen
Ebenfalls am Montag rief das Zentralschweizer ICT-Unternehmen Internezzo einen neuen Preis für Mediamatik-Lernenden ins Leben. Mit dabei ist auch das Berufsbildungszentrum Wirtschaft, Informatik und Technik Sursee, heisst es in einer Mitteilung.
Die zwei besten Abschlussarbeiten sollen im Rahmen der Lehrabschlussfeier vom 7. Juli ausgezeichnet werden. Eine Jury bewertet neben Sprache, Form, Design, Auftreten auch die Präsentation. Der Preis ist mit je 250 Franken dotiert.
Laut Internezzo ist der Preis ein Beitrag, um das regionale ICT-Netzwerk zu stärken. Zudem ruft das Unternehmen in der Mitteilung die Partnerunternehmen dazu auf, mehr für die Aufbildung von Mediamatikern und Informatiker zu investieren. Nur so könne dem Fachkräftemangel in der Region begegnet werden.
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