Philips muss 2,9 Millionen Euro Busse zahlen
Philips Austria wurde zu einer Geldbusse von 2,9 Millionen Euro verurteilt. Dem Konzern wird vorgeworfen, im Zeitraum von 2009 bis 2012 wettbewerbswidrige Preisabsprachen mit dem Handel gemacht zu haben.
Das Österreicher Kartellgericht hat heute eine Geldbusse von 2,9 Millionen Euro gegen Philips Austria aufgrund vertikaler Preisabsprachen angeordnet, berichtet das Elektrojournal. Diese Entscheidung sei rechtskräftig und entspreche grundsätzlich dem Antrag der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) von Mitte Februar.
Laut BWB sollen im Zeitraum von 2009 bis Mitte 2012 wettbewerbswidrige Absprachen zwischen Philips Austria und dem Handel stattgefunden haben. Diese hätten Endverkaufspreise aus dem Bereich Consumer Lifestyle beeinflusst. Alle Parteien haben gemäss Elektrojournal auf Rechtsmittel verzichtet. Damit ist die Entscheidung des Kartellgerichts rechtskräftig.
Die Affäre um vertikale Preisabsprachen soll durch die Anzeige eines Online-Händlers ausgelöst worden sein. Dieser habe Philips-Produkte billiger anbieten wollen, sei dann jedoch von Philips durch "schikanöses Vorgehen" davon abgehalten worden. Die Bundeswettbewerbsbehörde habe daraufhin Hausdurchsuchungen bei Philips und vor wenigen Wochen auch bei Media Markt und Saturn durchgeführt.
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