Qualcomm investiert in Sharp
Der angeschlagene Elektronik-Konzern Sharp hat einen ersten US-Investor gefunden. Der Chip-Spezialist Qualcomm soll mit fünf Milliarden Yen (rund 46,6 Mio Euro) beim Konzern einsteigen.
Der hoch verschuldete japanische Elektronik-Konzern Sharp hat mit dem Chip-Spezialisten Qualcomm einen ersten US-Investor gefunden, wie verschiedene Onlinemedien berichten. Der Einstieg von Qualcomm soll bis zu 9,9 Milliarden Yen (rund 92,3 Millionen Euro) in die Kasse des japanischen Konzerns spülen. Die beiden Unternehmen wollen unter anderem bei der Display-Produktion kooperieren, hiess es weiter.
Sharp versucht seit Monaten an Geld zu kommen. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass das Unternehmen für umgerechnet 514 Millionen Euro drei TV-Fabriken an Foxconn verkaufen könnte. Sharp soll zudem zu Zugeständnissen bereit sein, damit es doch noch zu einem Einstieg des Auftragsfertigers kommt. Das Unternehmen würde Foxconn nun auch einen Anteil von mehr als zehn Prozent verkaufen. Ursprünglich sollte die Beteiligung unter zehn Prozent bleiben, weil Aktionäre ab dieser Schwelle in Japan mehr Rechte bekommen.
Auch Dell wird als möglicher Investor gehandelt. Laut einem Bericht des Wall Street Journal könnte Dell rund 240 Millionen US-Dollar in das angeschlagene Unternehmen investieren. Sharp soll Dell als Gegenleistung mit neuen Displays versorgen. Eine offizielle Bestätigung für die Pläne mit Dell gibt es nicht.
Infoguard erweitert Verwaltungsrat mit Cybersecurity-Fachmann
Salesforce Agentforce Tour macht Halt in Zürich
Die Schweiz nutzt 5G - doch das Vertrauen hinkt hinterher
Neuenburg plant E-Voting-Comeback
OpenAI startet Partner-Initiative
SpaceX übernimmt Programmier-KI Cursor
Nationalrat fordert Massnahmen gegen sexualisierte KI-Deepfakes
Also unterstützt Channelpartner bei der KI-Einführung
Bundesrat prüft KI-Einsatz bei der Polizei