Tieferes Wachstum im IT-Markt
Marktforscher von IDC haben ihre Prognose für 2013 nach unten gesenkt: die weltweiten IT-Ausgaben werden nicht so stark wie erwartet steigen, wie von den Marktforschern erhofft. Schuld sind Europa und Japan.
Die weltweiten IT-Ausgaben sollen dieses Jahr nicht so hoch wie erwartet ausfallen. Wie Marktforscher IDC mitteilt, hat er seine Wachstumsprognose für das Jahr 2013 von 5,5 Prozent auf 4,9 Prozent gesenkt. Das wären insgesamt 2,06 Billionen im weltweiten IT-Markt 2013. Rechnet man die Telkodienste hinzu, kommt IDC auf prognostizierte 3,7 Billionen (plus 4,5 Prozent).
Cloud kannibalisiert Gesamtmarkt
2012 konnte der IT-Markt noch um 5,6 Prozent zulegen. Doch schon die zweite Hälfte des vergangenen Jahres und auch das erste Quartal 2013 seien unter den Erwartungen geblieben. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten in den USA und Europa hätten bessere Umsätze im IT-Markt verhindert. Viele Unternehmen würden bei den IT-Ausgaben sparen, setzten auf Tiefpreisgeräte und nutzten die Cloud, statt Software zu kaufen. Zusätzlich könnte auch der starke US-Dollar einen Aufschwung behindern.
Hauptsächlich verantwortlich für die Prognosenkorrektur nach unten seien aber die schleppenden PC-Auslieferungen seit der zweiten Jahreshälfte 2012. IDC erwartet einen Umsatzeinbruch um 3 Prozent im PC-Geschäft dieses Jahr. Dafür werde das Mobile-Geschäft stark zulegen. Würde man das Mobile-Geschäft ausschliessen, könnten die IT-Ausgaben 2013 lediglich um 2,6 Prozent steigen, glaubt IDC. Der Marktforscher prognostiziert ein Wachstum für dieses Jahr von 17 Prozent bei Smartphones und 32 Prozent bei Tablets.
Europas Regierung in der Verantwortung
Die Marktforscher glauben, dass die Software-Verkäufe dieses Jahr um 5,6 Prozent zulegen werden im Vergleich zum Vorjahr. Die Umsätze im IT-Service-Bereich sollen heuer um 3,8 Prozent steigen und im Speichermarkt um 2,4 Prozent.
Während die aufstrebenden Märkte wie Indien und Brasilien weiter zulegen sollen, seien Europa und Japan die schwächsten Wachstumsregionen. Das liegt an der generell schwachen Wirtschaft, meint Stephen Minton, Vizepräsident von IDC’s Global Technology & Industry Research Organization. Sollten die Regierungen aber einen Ausweg aus der Krise finden, dürfte sich dies schnell wieder ändern, glaubt Minton.
ETH-Forscher durchleuchtet WM-Gegner der Schweizer Nati
Update: Anthropic zieht öffentlicher Mythos-KI den Stecker
Wie KI-Chatbots zu besseren Lern-Coaches werden
Was Phoeniqs von seinen IT-Partnern erwartet
Angreifer schleusen Schadcode via Outlook ein
Update: Bundesrat will Gerichtsurteil zur Kabelaufklärung rasch umsetzen
Abraxas besetzt Leitung für Softwareentwicklung und KI neu
Eine virtuelle Reise zum galaktischen Nachbarn
Logitech präsentiert seine erste faltbare Maus