Vom Jäger zum Gejagten
Der Shooting-Star des PC-Markts ist keiner mehr. Das Tablet werde in den nächsten Jahren kaum mehr neue Märkte und Geschäftsfelder erobern, prophezeien Marktforscher. Stattdessen ist Austausch von Altgeräten angesagt. Die Konkurrenz durch Smartphones und Notebooks wächst. Das dämpft die Entwicklung am Tabletmarkt.
Der Tablet-Markt kühlt merklich aus. Der Grund scheint banal: Die Nachfrage nach den dünnen PCs sinkt. Entsprechend dürften die Auslieferungen am globalen Gesamtmarkt um lediglich 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen, wie Displaysearch berichtet. Vorbei scheinen die Zeiten zu sein, als das Tablet-Geschäft noch mit zweistelligem Wachstum Hersteller und Händler verzückte. Insgesamt sollen dieses Jahr 254 Millionen Tablets die Hallen der Produzenten verlassen.
In den kommenden Jahren dürften Tablets als Ersatz für ältere Modelle gekauft werden. Bis 2018 würde die Nachfrage deshalb jährlich im einstelligen Prozentbereich zulegen. Mit den Ersatzkäufen dürfte auch der Wunsch nach mehr Bildschirm grösser werden. Acht-Zoll-Modelle würden von Neun-Zoll-Varianten abgelöst.
Ausserdem werden die mobilen Geräte immer grösser. Im Smartphone-Bereich ist inzwischen sogar Apple auf den Zug aufgesprungen und produziert Geräte mit bis zu 5,5-Zoll grossen Displays. Microsofts hat ein Surface-Tablet in 12-Zoll-Grösse vorgestellt.
Der Tablet-Markt werde von zwei Seiten her angefressen, vermuten die Marktforscher von Displaysearch. Die grossen Smartphones kannibalisieren die Tablets zwischen 7 und 9 Zoll. Der Marktanteil dieses Segment soll zwischen 2014 und 2018 von 55 Prozent auf 35 Prozent sinken.
Der Absatz an Tablets in der Mitte, mit einer Display-Diagonale von 11-Zoll und mehr, wird in den nächsten vier Jahren voraussichtlich um 2 Prozent steigen. Sie dürften im Wettstreit mit Notebooks bis zu einer Grösse von 13 Zoll um die Gunst der Kunden buhlen.
Daten sammeln für die NASA
Datensouveränität im Rechenzentrum: Dell und enclaive machen es möglich
Schwachstellen aufdecken, bevor Cyberkriminelle sie ausnutzen
Schweizer Strafverfolger beteiligen sich an Europol-Aktion gegen cyberkriminelles VPN
Flappie bedient seine ersten 2500 Kunden
Swico warnt vor Schweizer Sonderregeln für KI
Update: Var Group vollzieht Integration von 4IT Solutions
SwissAI fordert Verankerung digitaler Souveränität in der öffentlichen Beschaffung
Swissquote steckt 30 Millionen Franken in souveräne Banken-KI