Gigasets Trendwende
Gigaset hat im vergangenen Jahr seine Abhängigkeit vom rückgängigen Geschäft mit Schnurlostelefonen verringert. Neue Geschäftsfelder versprechen Besserung. Noch dieses Jahr will der Hersteller seine ersten Smartphones lancieren.
Gigaset hat seine Geschäftszahlen für das vergangene Jahr auf den Tisch gelegt. Wie der Hersteller mitteilt, erzielte er einen Umsatz von 326,1 Millionen Euro. Das entspricht einem Minus von 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Negativ verlief das Kerngeschäft mit Schnurlostelefonen. Auch der Rückgang aus unprofitablen Märkten habe zum Umsatzschwund beigetragen.
Trotzdem stieg das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) beträchtlich auf 17,5 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor belief sich Gigasets EBITDA noch auf 11 Millionen Euro. Den Verlust halbierte Gigaset auf 16,6 Millionen Euro.
Gigaset-CEO Charles Fränkl verwies auf die "erfolgreiche" strategische Neuausrichtung der Unternehmensgruppe. Neue Geschäftsfelder wie Home Networks und Geschäftskunden gewännen an Dynamik. Fränkl hielt am Plan fest, nach Tablets im vergangenen Jahr dieses Jahr nun auch erste Gigaset-Smartphones auf den Markt zu bringen. Diese würden in Zusammenarbeit mit einem Partner in China hergestellt.
Für das laufende Jahr erwartet Gigaset einen weniger starken Rückgang im Kerngeschäft mit Schnurlostelefonen. Weil die neuen Geschäftsfelder Investitionen erforderten und den marktbedingten Rückgang im Kerngeschäft nicht kompensieren könnten, erwartet das Unternehmen aber ein tieferes EBITDA für 2015.
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