Digitales Bezahlen weiter im Kommen
Das Volumen digitaler Bezahlvorgänge soll in diesem Jahr um ein Fünftel zunehmen. Beim kontaktlosen Bezahlen bleiben Karten das dominierende Medium.
In diesem Jahr soll das Volumen der digitalen Bezahlvorgänge auf 3,7 Billionen US-Dollar ansteigen. Dies ist ein Plus von einem Fünftel im Vergleich zum Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von Juniper Research in ihrer neuesten Erhebung. In der Zahl mit inbegriffen sind online-, mobile- und kontaktlose Bezahlvorgänge.
Beim kontaktlosen Bezahlen sollen Karten in den nächsten fünf Jahren ihre dominierende Stellung behaupten können. Juniper geht von einem Anteil um die 90 Prozent aus. Bezahlvorgänge über NFC-Chips in Smartphones, wie Apple Pay oder Samsung Pay, sollen sich nur langsam durchsetzen.
Indem soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Pinterest zunehmend Bezahl-Buttons integrieren, werde die Bedeutung der Portale im E-Commerce zunehmen. Über die mobilen Apps der Portale könnten mit nur wenigen Klicks Bestellungen abgewickelt werden.
Am Beispiel von China werde zudem das Potenzial für P2P-Transaktionen deutlich, heisst es weiter. Allein in den Tagen um das chinesische Frühlingsfest wurden über die chinesische Whatsapp-Alternative Wechat 32 Milliarden sogenannte digitale "rote Umschläge" (Hongbao) verschickt. Traditionell verschenkt man in China in roten Umschlägen Geld an Freunde und Familienangehörige, nun vermehrt auch in digitaler Form.
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