CEO von Prime Computer verabschiedet sich in die App-Branche
Der Ostschweizer PC-Hersteller Prime Computer verliert seinen CEO. Unternehmensgründer Josip Sunic bleibt zwar im Verwaltungsrat, will aber mit Apparranger eine neue Geschäftsidee aufziehen. Ziel ist ein "Google für Dienstleistungen".
Josip Sunic, Gründer und CEO von Prime Computer, gibt sein Amt als Geschäftsführer des Schweizer Computerherstellers auf. Per 1. Februar übergibt er das CEO-Amt an Sacha Ghiglione, den aktuellen Chief Operations Officer von Prime Computer. Sunic bleibt weiterhin im Verwaltungsrat des Unternehmens und wird sich weiterhin an der Entwicklung neuer Produkte beteiligen, wie es in einer Mitteilung heisst.
Der Grund für den Rückzug: Sunic zieht eine neue Geschäftsidee auf. Kürzlich gründete er das Unternehmen Apparranger. Dessen Ziel sei es, ein "Google für Dienstleistungen" zu werden. Das Start-up entwickelt und betreibt eine Onlineplattform. Sie soll es Nutzern ermöglichen, Termine bei Dienstleistern aus über 300 Branchen zu buchen. Wie Apparranger in einer Mitteilung schreibt.
Testphase beginnt im März
Apparranger verlangt von den Dienstleistern keine Umsatzbeteiligung. Der Anbieter soll nur dann bezahlen, wenn ein Kunde einen Termin bucht. Zudem bestimme der Anbieter selbst, wie viel er für einen Kundentermin bezahlen möchte.
Apparranger will den Dienstleistern zusätzliche Vorteile durch Partnerschaften mit Softwarefirmen bieten. So würden Termine automatisch mit verschiedenen Kalendern synchronisiert, die Integration in Onlinebuchhaltungssoftware ermögliche die automatisierte Abrechnung der erbrachten Dienstleistungen.
Im März beginnt die erste Testphase. Interessierte Dienstleister oder Terminsuchende könnten sich bis zum 28. Februar 2019 für einen Test anmelden.
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