USA intervenieren in Bern wegen 5G von Huawei
Die USA haben in Bern wegen des Aufbaus der 5G-Technologie mit Huawei-Technologien interveniert. Sie warnen vor Spionage. Huawei weist diesen Vorwurf allerdings zurück.
Die USA hätten die Schweiz davor gewarnt, mit dem chinesischen Telekomausrüster Huawei zu kooperieren, schreibt die NZZ unter Berufung auf die Sonntagszeitung und SDA. Huawei habe grosse Nähe zur Regierung und könnte seine Technologien für Spionage nutzen, warnen die USA. Die Behörden könnten den Konzern zudem zur Zusammenarbeit zwingen. Huawei weist alle Vorwürfe zurück.
Laut Pierre-Alain Eltschinger, Sprecher des Eidgenössischen Aussendepartements (EDA), tauschte sich das EDA auf diplomatischer Ebene mit der US-Botschaft in Bern aus. Der Bundesrat müsse sowieso immer damit rechnen, dass bei der Infrastruktur für Kommunikations- und Informationstechnologie unter Umständen ein unberechtigter Zugriff möglich sei. Der Bundesrat und die zuständigen Departemente würden die Situation rund um Huawei aber weiter genau beobachten.
In der Schweiz setzen Swisscom und Sunrise auf Technologien von Huawei. Swisscom für das Festnetz, Sunrise für 5G, wie Sie hier nachlesen können. Salt kooperiere hingegen mit Nokia, heisst es in der NZZ.
Mehr zum neuen Mobilfunkstandard 5G lesen Sie ausserdem im Beitrag "Warum die Schweiz 5G braucht".
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