Post bricht 2020 den Päckli-Rekord
Die Schweizerische Post hat vergangenes Jahr mehr als 180 Millionen Pakete verarbeitet. Und der Trend zu mehr Paketen hält an. Im Januar ist die Anzahl Päckli dank boomendem Onlinehandel rund 30 Prozent Höher als im Vorjahr.
2020 war für die Schweizerische Post ein Rekordjahr - zumindest wenn es um die Menge versendeter Pakete geht. 182,7 Millionen Päckli verarbeiteten die Post-Mitarbeitenden vergangenes Jahr. Die Menge an verschickten Paketen hat "alle bisherigen Mengenrekorde der Post pulverisiert", sagt Stefan Luginbühl, Leiter Annahme, Transport und Sortierung von Logistik-Services der Post.

Stefan Luginbühl, Leiter Annahme, Transport und Sortierung von Logistik-Services der Post. (Source: Schweizerische Post)
Laut Post war die Päcklimenge vor allem ab dem Black Friday besonders Hoch. Vom Schnäppchentag bis Weihnachten fiel die tägliche Anzahl Pakete nie unter 1 Million. Mit 1,3 Millionen war der 15. Dezember der Rekordtag des vergangenen Jahres. Laut Luginbühl wird die Luft an solchen tagen dünn. Was die Verarbeitungskapazitäten der Post angehe, gebe es aber keine starre Grenze oder Linie. "Da spielen viele tägliche Faktoren mit rein: Um welche Zeit werden die Pakete geliefert, können sie gestaffelt verarbeitet werden, ist die grosse Lieferung vom Grosskunden angekündigt, entsprechen die tatsächlichen Mengen den Prognosen und Simulationen", lässt sich Luginbühl in einem Blogbeitrag zitieren.

Mengenentwicklung Pakete 2010 bis 2020. (Source: Schweizerische Post)
Nach Weihnachten ging die Paketmenge zurück, hielt sich aber mit 700'000 bis 950'000 Sendungen pro Tag auf hohem Niveau. Laut Post sind das rund 30 Prozent mehr als an einem durchschnittlichen Januartag im Vorjahr. "Wir gehen davon aus, dass die Menge im Verlaufe dieser Woche weiter ansteigen wird. Die Verarbeitung in unseren Zentren - zum Schutz unserer Mitarbeitenden immer noch unter erschwerten Bedingungen - läuft stabil", sagt Luginbühl.
Während des ersten Lockdowns im Frühling geriet die Post ins schleudern. Darum klärte sie eine Paketobergrenze für ihre 100 grössten Kunden ab. Mehr dazu lesen Sie hier.
Update: Nationalrat besteht auf Identifikationspflicht beim Domainkauf
LED-Fussball begeistert Fans in Dallas
Neue Cyberaufsicht kämpft mit Anlaufschwierigkeiten
Haskoning übernimmt Zürcher Rechenzentrumsplaner Next
Wenn der Chef seinen Morgenkaffee noch nicht hatte
Schweizer Start-up hilft Unternehmen beim Berechnen ihrer Quantenrisiken
Wie Rechenzentren laut Vaultica Data Centers vom KI-Boom profitieren
Update: Winterthur findet neuen CIO in den eigenen Reihen
Wie Swiss Post Cybersecurity Wissen für die Community zugänglich macht