Geschäftszahlen

IBMs Jahreszahlen sind schlechter als erwartet

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von Fabian Kindle und fki

Der Tech-Konzern IBM hat seine Geschäftszahlen veröffentlicht. Sowohl der Gewinn als auch der Umsatz des Unternehmens sanken verglichen mit dem Vorjahr. Nach Veröffentlichung der Zahlen fiel der Aktienkurs von IBM um 7 Prozent.

(Quelle: Fotolia)
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IBM hat die Geschäftszahlen für das Jahr 2020 bekanntgegeben. Im Jahresvergleich schrumpfte der Gewinn um 42 Prozent auf 5,5 Milliarden US-Dollar, wie es in einer Mitteilung heisst. Auch der Jahresumsatz fiel von 77,1 Milliarden auf 73,6 Milliarden US-Dollar. Was einem Rückgang von 4,6 Prozent entspricht. Vergangenes Jahr zahlte IBM 5,6 Milliarden Dividenden an seine Aktionäre aus.

Als Gründe für den geringeren Gewinn und Umsatz nennt IBM Kosten, die mit der Übernahme von Red Hat im letzten Juli zusammenhängen und Kosten, die durch die Abspaltung der IT-Infrastruktur-Services entstanden. Letztere belaufen sich laut IBM auf über 2 Milliarden US-Dollar. Viele Tech-Konzerne haben von der Corona-Pandemie profitiert. IBM jedoch erwähnte sie bei der Verkündung der Geschäftszahlen nicht.

Viertes Quartal

Da die Kosten der Abspaltung auf das vierte Quartal fielen, ist es nicht überraschend, dass die Geschäftszahlen auch im Quartalsvergleich schlechter waren als im Vorjahr. Der Gewinn fiel um 66 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar und der Umsatz sank um 6 Prozent auf 20,4 Milliarden Dollar.

Nach der Ankündigung der Quartalszahlen brach die IBM-Aktie um 7 Prozent ein. Das obwohl der Gewinn höher ausfiel als erwartet, berichtet "SRF". Denn der Umsatz sei tiefer ausgefallen als die Wall Street prognostizierte. Über das gesamte Jahr hinweg verlor die IBM-Aktie gar 16 Prozentpunkte.

Erwartungen für 2021

Obwohl die Abspaltung auch nächstes Jahr noch 3 Milliarden kosten soll, rechnet IBM mit einem höheren Umsatz für 2021 als im vergangenen Jahr. Der Optimismus wird vom Hybrid-Cloud-Geschäft geschürt. "Wir haben 2020 Fortschritte gemacht, indem wir unsere Hybrid-Cloud-Plattform als Grundlage für die digitale Transformation unserer Kunden ausgebaut haben, während wir uns mit den allgemeinen Unsicherheiten auseinandergesetzt haben", sagte Arvind Krishna, Chairman und Chief Executive Officer von IBM. "Die Massnahmen, die wir ergreifen, um uns auf Hybrid Cloud und KI zu konzentrieren, werden sich Auszahlen, was uns für ein Umsatzwachstum 2021 zuversichtlich stimmt."

Wie die Zukunft der KI-Technologie aussehen kann, wird im IBM Research Lab in Zürich erforscht. Alessandro Curioni leitet das Forschungszentrum und erlebt hautnah mit, wie sich künstliche Intelligenz von der Theorie immer mehr zur Praxis wandelt. Im Interview sagt er, wie sich die KI von morgen von heutigen Anwendungen unterscheidet und erklärt, was es für diesen Wandel braucht.

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