Cyberangriff legt Gemeindeverwaltung Zollikofen lahm
Ein Cyberangriff auf die ICT-Systeme von Zollikofen zwingt die Gemeinde zur Abschaltung der Systeme. Die Gemeinde hat notwendige Massnahmen zum Schutz von Daten und Infrastruktur eingeleitet und eine Hotline für Notfälle eingerichtet. Kundinnen und Kunden sollen persönlich am Schalter Kontakt aufnehmen.
In der Nacht auf den 22. November hat es einen Angriff auf die ICT-Systeme der Gemeindeverwaltung Zollikofen gegeben. Aufgrund der Cyberattacke fuhr die Gemeinde sämtliche ICT-Systeme herunter und trennte sie vom Internet, wie die Gemeinde mitteilt. Zurzeit untersuchen externe Cybersecurity-Spezialisten die Systeme. Externe Backupsysteme seien vom Angriff nicht betroffen.
Momentan können Kundinnen und Kunden die Gemeindeverwaltung nur persönlich am Schalter kontaktieren. Die E-Mails, Telefone und die Dienstleistungen auf www.zollikofen.ch sind nicht erreichbar. Auch vor Ort können die Mitarbeitenden nicht alle Dienstleistungen anbieten. Für Notfälle richtete die Gemeindeverwaltung eine Hotline ein, die während der üblichen Öffnungszeiten erreichbar ist. Die Nummer lautet +41 79 102 63 67. Die Kantonspolizei hat Kenntnis von dem Vorfall. Die Gemeinde hat Anzeige erstattet.
Der Kanton Waadt setzt ein Einsatzteam ein, welches Gemeinden im Falle von Cyberattacken unterstützen soll. Wie der Kanton und das Einsatzteam dabei vorgehen, lesen Sie hier.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem
Basel-Stadt führt digitale Baubewilligung ein
Samsung meldet Rekordquartal dank KI
Der Forscher, der die KI sicherer macht
So können Unternehmen Lücken in ihrer digitalen Souveränität identifizieren
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen
Die FHNW sagt, wie viel KI die Cyberabwehr braucht
PSI entwickelt Verfahren für stabile und langlebige Festkörperbatterien