Bewegung am LFP-Markt
Zwar bleibt HP Marktführer, dennoch: Am Markt für Large-Format-Printer hat sich einiges getan. Das stärkste Wachstum zeigte Aufsteiger Ricoh.
Im vierten Quartal des vergangenen Jahres haben die Hersteller von Grossformatdruckern (LFPs) ihre Umsätze ausbauen können. Der Markt wuchs gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent, wie IDC meldet.
Die Analysten sehen verschiedene Gründe für das Wachstum. Zum einen hätten die Hersteller sowohl die Druckgeschwindigkeit ihrer Geräte, als auch die Bildqualität merklich gesteigert, was zu Neuanschaffungen führte. Ausserdem seien neue Modelle weniger energiehungrig. Latex-basierte Tinten förderten die Absätze genauso wie weisse Farbstoffe, mit denen sich neuartige Möglichkeiten im Grafikdruck eröffnen.
Insgesamt verliessen 82'000 Geräte die Werkshallen der Hersteller. Die meisten Modelle kamen von HP, das den Markt mit einem Anteil von 40 Prozent dominiert und im Jahresvergleich um 3.9 Prozentpunkte zulegen konnte.
IDC zählte dieses Jahr den Marktanteil der von Canon übernommenen Océ (im Vorjahr die Nummer vier) hinzu. In Kombination mit einem Absatzplus von gut 8 Prozent belieferte Canon gut 22 Prozent des Markts und bildet die neue Nummer zwei hinter HP.
Die neue Nummer drei am Markt ist Epson, dass im Jahresverlauf 1,1 Prozent am Markt verlor und mit 20,2 Prozent aller Geräte auslieferte. Roland zementierte seinen vierten Platz im Ranking. Der Hersteller konnte um über 17 Prozent zulegen, vereinte aber gerademal knapp 4 Prozent des Markts auf sich.
Das stärkste Wachstum zeigte Ricoh mit einer Absatzsteigerung von fast 42 Prozent. Mit 2,6 Prozent Marktanteil ist allerdings noch Luft nach oben.
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