Test: OCZ Octane 512 GB mit Indilinx Controller
OCZs SSD Octane mit Indilinx Barefoot Controller fällt besonders durch ihr Preis-Leistungsverhältnis auf.
Seit dem Kauf von von Indilinx durch OCZ blieb es um die Controller-Schmiede ruhig. Bis man nun mit der Octane versucht hat, das Erbe des erfolgreichen Indilinx Barefoot Controllers anzutreten. Das in unserem Fall vorliegende Modell mit 512 Gigabyte Speicherkapazität weist sequentielle Transferraten von maximal 480 Megabyte pro Sekunde lesend und 330 Megabyte pro Sekunde schreibend auf. Bezüglich den IOPS nennt der Hersteller 26'000 IOPS beim zufälligen Schreiben von 4k-Blöcken und 35'000 IOPS beim zufälligen Lesen.
Aufbau
Bei der Octane von OCZ handelt es sich um eine 512 Gigabyte fassende SSD, die auf einem Indilinx IDX300MOO-BC-Controller basiert und mit synchronen Intel NAND-Flash-Speicherbausteinen bestückt wurde. Diese wurden mit 25 Nanometer Strukturbreite gefertigt und haben die exakte Typenbezeichnung "29 F32B08JCME3". Diese weist darauf hin, dass die Speicherbausteine für 5'000 P/E-Zyklen spezifiziert sind und nach "ONFi 2.x"-Standard an den Controller angebunden wurden.
Lieferumfang
Im Lieferumfang enthalten ist die SSD selbst, ein Cover, ein kompaktes Handbuch und ein Sticker. OCZ versucht bei der Octane die Kosten grundlegend so tief wie möglich zu halten. Dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass OCZ in diesem Falle nicht mit einer maximalen Performance sondern mit einem attraktiven Preis pro Gigabyte punkten will.
Mit der Octane verfügt OCZ über eine SSD-Serie mit synchronem Speicher, die druch ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis auffällt. Vor allem die SATA-II-Variante, die hier zwar nicht getestet wurde, ist so günstig wie kein anderes Laufwerk. In unseren Tests massen wir 31'000 IOPS lesend respektive gut 20'000 IOPS schreibend. Somit handelt es sich bei der Octane mit 512 Gigabyte also um eine durchaus performante SSD.
Bei den sequentiellen Durchsatzraten sahen wir vor allem bei hohen Blockgrössen robuste Werte. Betrachtet man die Resultate beim sequentiellen Lesen, so findet man einen Maximal-Wert von 468 Megabyte pro Sekunde. Bezüglich sequentiellem Schreiben, findet man maximal 308 Megabyte pro Sekunde vor. Hält man sich vor Augen, dass es bei der Octane keine Rolle spielt, ob man nun komprimierbare Dateien verschiebt/kopiert oder solche, die nicht komprimierbar sind, dann könnte vor allem die SATA-II-Version dieser Platte gar als sehr schneller Massenspeicher gegenüber einer Festplatte bevorzugt werden.
Die OCZ Octane mit 512 GB erhält vier von fünf Sterne.
Die SATA-III Ausführung der OCZ Octane mit 512 Gigabyte gibt es zu einem Preis von zirka 790 Franken. Die Variante mit SATA-II-Interface erhält man bereits ab 570 Franken.
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