Smartphones-Verkäufe in Europa verdoppelt
IDC hat seinen European Mobile Phone Tracker präsentiert. Der Absatz von Smartphones verdoppelte sich auf 18,9 Millionen verkaufte Stück. Nokia ist weiterhin Marktführer, wird aber von Apple- und Android-Geräten bedrängt.
Das Marktforschungsunternehmen IDC hat seinen European Mobile Phone Tracker veröffentlicht. Der Handy-Markt in Westeuropa wuchs im dritten Quartal um 7,5 Prozent. Insgesamt wurden 50,7 Millionen Mobiltelefone verkauft.
Eine starke Nachfrage nach Smartphones war gemäss den Marktforschern Treiber dieses Wachstums. Während der Absatz von "traditionellen" Mobiltelefonen um 17 Prozent auf 31,7 Millionen Stück zurückging, verdoppelten sich die Smartphones-Verkäufe auf 18,9 Millionen. Smartphones machen inzwischen 37 Prozent des gesamten Markts für Mobiltelefone aus.
Nokia führt die Liste der Hersteller nach wie vor an. 17,2 Millionen Mobiltelefone verkaufte Nokia im letzten Quartal. Der Marktanteil der Finnen ist aber gesunken, weil Nokia nur wenig bei den margenstarken Smartphones zulegen konnte. Samsung ergehe es ähnlich.
1,1 Millionen der 13,9 Millionen Geräte waren Smartphones. Der Marktanteil von Samsung sank um drei Prozent. Die IDC-Forscher sehen im Galaxy S jedoch einen Verkaufshit. Dieser wirke sich aber noch kaum auf die Zahlen aus, da er relativ spät auf den Markt kam.
Android wird Symbian überholen
Treiber des Smartphone-Marktes sind laut IDC vor allem die Betriebssysteme Android und Apples iOS. Letzteres hat inzwischen einen Marktanteil von 24 Prozent, dicht gefolgt von Android mit 23 Prozent. Die Analysten von IDC gehen davon auss, dass Android angesichts der zahlreich lancierten und angekündigten Geräte Symbian überholen und somit Nokia als Marktleader ersetzen werde.
Apple verdoppelte seine Verkäufe. 4,5 Millionen verkaufte iPhones und ein Marktanteil von neun Prozent machen Apple zum drittstärksten Anbieter im Mobiltelefonmarkt. Bei den Smartphones folgt Apple mit 24 Prozent Marktanteil hinter Nokia (31,7 Prozent). Auf dem dritten Platz behauptet sich der Blackberry-Hersteller RIM mit 2,6 Millionen verkauften Geräten.
Frühstück im Meerschweinchenparadies
Zehn Schweizer Tech-Start-ups reisen ins Silicon Valley
ISE 2026: Sony rüstet Displays für den professionellen Einsatz auf
Kanton St. Gallen digitalisiert Verwaltungsverfahren
Update: Nationalratskommission befürwortet Digitalisierungsvorhaben der 1. Säule
Update: Berner Stadtrat genehmigt weitere Finanzspritze für problematische Fallführungssoftware
Cyberangriffe in der Schweiz nehmen im Januar ab
So verändert KI laut Proalpha den Geschäftsalltag
KI-basierter Angriff führt in wenigen Minuten zu Adminrechten