Erste .Next-Konferenz im Web

Nutanix bietet mehr Leistung, mehr Sicherheit und mehr Show

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von Coen Kaat

Nutanix hat seine erste virtuelle .Next-Konferenz abgeschlossen. Am zweiten Tag lag der Fokus auf den neuen Funktionen für die Softwarelösungen des HCI-Spezialisten. Der Hersteller verspricht unter anderem 50 Prozent mehr Leistung und neue Security-Features.

Rajiv Mirani, CTO Cloud Platforms bei Nutanix. (Source: Screenshot)
Rajiv Mirani, CTO Cloud Platforms bei Nutanix. (Source: Screenshot)

Der zweite und letzte Tag der diesjährigen .Next-Konferenz von Nutanix ist zu Ende gegangen. Am ersten Tag sprach Nutanix-CEO Dheeraj Pandey über die Partnerschaften mit AWS und Microsoft, wie Sie hier nachlesen können. Das Ziel: Nutanix will eine nahtlose Benutzererfahrung von der Public über die Hybrid in die Private Cloud mit einer einfachen, sicheren Software kreieren.

Am zweiten Tag fokussierte sich der Spezialist für Hyper-Converged Infrastructure (HCI) auf neue Funktionalitäten seiner bestehenden Softwarelösungen. Gemäss dem Unternehmen werden diese zurzeit von 17'000 Kunden weltweit eingesetzt.

"In den vergangenen Jahren arbeiteten unsere Senior Engineers an einer kompletten Überholung von AOS", sagte Rajiv Mirani, CTO Cloud Platforms bei Nutanix. AOS steht für Acropolis Operating System - das Betriebsystem für Nutanix HCI-Lösungen.

Mit der Weiterentwicklung der HCI-Architektur verspricht der Hersteller eine Leistungssteigerung von 50 Prozent. Konkret kann die Architektur nun neue Speichertechnologien wie NVMe-basierte SSDs und Intels Optane SSDs nutzen.

Das resultiere in einer geringeren Latenz was wiederum die Leistung bei Input/Output-intensiven Aufgaben steigere. Gemeint sind etwa grosse Datenbanken oder hochskalierte Anwendungen beispielsweise im Gesundheitswesen. Laut dem CTO würden auch komplexe Applikationen wie etwa SAP Hana oder Epic Systems davon profitieren.

 

Einfachere Verwaltung

Zugleich will Nutanix auch die Verwaltung einfacher gestalten. So soll etwa die neue Blockstore-Technologie die Selbstverwaltung von Storage mit einer signifikant höheren Effizienz als bei klassischen Dateisystemen ermöglichen.

Um IT-Teams und Entwickler besser zu unterstützen, lancierte das Unternehmen auch eine neue Version der Verwaltungslösung Prism. Mit Prism Ultimate kommen neue Features in den Bereichen Anwendungsanalysen und Automatisierung hinzu. Damit könnten Nutzer etwa anwendungsspezifische Infrastrukturengpässe beseitigen.

Prism Ultimate soll auch helfen, die IT-Kosten zu senken. Etwa indem es den Verbrauch von Cloud-IT-Ressourcen transparent aufzeigt. "Mit Prism Ultimate öffnen wir auch unsere Monitoringfunktionen für die Umgebungen von Drittanbietern", ergänzte Mirani. Dazu zählten auch verbreitete Virtualisierungsstacks. So würden Nutanix-Kunden eine zentrale Sicht auf ihre gesamte Infrastruktur mitsamt Legacy-Infrastruktur-Umgebungen erhalten.

 

Mehr Sicherheit

Nutanix will sich auch um die Sicherheit seiner Kunden bemühen. Ein Thema dabei ist Ransomware. "Auch Wenn man noch nicht Opfer von Ransomware wurde, sollte man trotzdem schon eine Strategie für den Notfall bereit halten", sagte Mirani.

Um dabei zu helfen, fügte Nutanix etwa Funktionen hinzu, um bekannte Ransomware-Lösungen zu erkennen und zu blockieren. Um bei der Wiederherstellung nach einem Ernstfall zu helfen, generiert die Lösung neu auch unveränderbare Snapshots. Zudem unterstützt sie WORM-Storage (write once read multiple) für kritische Daten und Back-ups.

Das neu angekündigte Flow Security Central soll bei der Einhaltung von Compliance-Vorgaben und auch bei der Umsetzung einer Zero-Trust-Strategie helfen. Dabei handelt es sich um eine zentralisierte SaaS-basierte Management-Lösung, wie das Unternehmen mitteilt.

Dank Compliance-Monitoring, Netzwerktransparenz und Sicherheitsabläufen in privaten Clouds auf Basis von Nutanix und auch in öffentlichen Cloud-Umgebungen erhalten Nutzer einen Gesamtüberblick über die aktuelle Sicherheitslage. Und zwar "auf einfache Art und Weise", verspricht Nutanix.

Weitere Sicherheitsfeatures befänden sich zurzeit in der Entwicklung. Darunter etwa eine Erweiterung des nativen Schlüsselmanagers und der nativen Datenverschlüsselung. Dies soll eine vereinfachte und sichere Umgebung für Edge- sowie "Remote Office / Branch Office"-Implementierungen ermöglichen.

 

Eine Show zum Abschluss

Um den diesjährigen Anlass ausklingen zu lassen, präsentierte Nutanix noch die .Next-Show. Eine Mischung aus Auftritten diverser Künstler - darunter etwa der Magier Justin Willman von Magic for Humans und Marc Martell, die Gesangsstimme von Freddie Mercury im Film "Bohemian Rhapsody". Für die Show erhielt die Konferenz-Moderatorin Georgie Barrat Unterstützung von Trevor Noah von der Daily Show.

Trevor Noah von der Daily Show. (Source: Screenshot)

 

Der Magier Justin Willman mit einer "schwebenden Kugel". (Source: Screenshot)

 

Marc Martell sing "We are the Champions" der Band Queen. (Source: Screenshot)

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