Migros-Tochter Lüchinger + Schmid wird Opfer eines Ransomware-Angriffs
Der Eierproduzent Lüchinger + Schmid ist Opfer einer Cyberattacke geworden. Die Hackergruppe Suncrypt hat Daten des Migros-Zulieferers abgegriffen und zum Teil im Darkweb veröffentlicht.
Lüchinger + Schmid ist ins Fadenkreuz von Cyberkriminellen geraten. Wie die "NZZ" (Paywall) berichtet, wurde das Unternehmen Opfer eines Ransomware-Angriffs. Lüchinger + Schmid ist ein Eierproduzent. Das Unternehmen gehört Micarna, einem Lebensmittelproduzenten der Migros.
Der Cyberangriff fand Anfang März statt, berichtet die "NZZ" unter Berufung auf eine Auskunft der Migros. Der Schaden habe sich in Grenzen gehalten, und der Betrieb der Firma sei nicht beeinträchtigt gewesen. Migros selbst wurde nicht gehackt, stellt die Zeitung klar.
Hinter dem Angriff steckt offenbar die Hackergruppe Suncrypt. Wie "Watson" berichtet, hat die Gruppierung eine 27 Gigabyte grosse Datei mit abgegriffenen Daten im Darkweb veröffentlicht. Sie droht damit, sämtliche erbeuteten Daten zu veröffentlichen, sollte sich das erpresste Unternehmen nicht auf Verhandlungen einlassen. Laut einem von "Watson" zitierten Migros-Sprecher soll Suncrypt vornehmlich ältere Daten von Lüchinger + Schmid ergaunert haben.
Ransomware-Angriffe mit Lösegeldforderungen in Millionenhöhe sorgen wiederholt für Schlagzeilen. Cyberkriminelle verfeinern ihre Angriffe laufend und profitieren davon, dass Unternehmen immer noch allzu sorglos mit dem Schutz kritischer Daten und dem eigenen Netzwerk umgehen. Alles, was Sie über Ransomware wissen sollten, lesen Sie im Fachbeitrag.
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