Avaloq schluckt B-Source vollständig
B-Source gehört jetzt vollständig zu Avaloq. Der Finanzdienstleister hat eine Kaufoption geltend gemacht. Bereits vor fünf Jahren erwarb das Unternehmen die Mehrheit am Outsourcing-Spezialisten.
Die Tessiner Privatbank BSI hat ihre verbliebenen Anteile des Bankendienstleisters B-Source an Avaloq abgetreten. Im Jahr 1995 gründete BSI B-Source als Tochterunternehmen. Vor fünf Jahren verkaufte die Bank den Mehrheitsanteil von 51 Prozent an Avaloq, wie in einer Mitteilung von Avaloq zu lesen ist. Eine im Vertrag festgeschriebene Kaufoption habe Avaloq nun geltend gemacht, schreibt die Handelszeitung.
B-Source ist auf Business Process Outsourcing (BPO) spezialisiert. In drei sogenannten BPO Centres werden die Dienstleistungen angeboten. Die Zentren in der Schweiz, der EU und in Asien sind nun alleiniges Eigentum von Avaloq.
Das Geschäft in diesem Bereich scheint gut zu laufen. Laut Mitteilung vervierfachte sich der Umsatz von B-Source in den letzten fünf Jahren. Die Managed Banking Services würden von 25 Banken genutzt, die zusammen Vermögenswert von 310 Milliarden Franken verwalten.
Über den Kaufpreis vereinbarten die Unternehmen Stillschweigen. Nach Angaben der Handelszeitung könnte auch eine mögliche Übernahme der Bank BSI ein Grund für den Kauf gewesen sein.
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