Berufserfolg schwerer für Schweizer Frauen?
Nach einer Umfrage von Monster.ch denkt fast die Hälfte der Schweizer Arbeitnehmer, dass es für Frauen grundsätzlich schwieriger ist, im Beruf erfolgreich zu sein.
Kaum eins der 20 bedeutendsten Schweizer Unternehmen hat einen weiblichen CEO. Eine Ausnahme bildet hier wohl nur IBM Schweiz mit Isabelle Welton als CEO. Auch in den Verwaltungsräten sucht man Frauen vergeblich. Pünktlich zum Weltfrauentag am 8. März ist die Debatte um eine Frauenquote für Führungspositionen neu lanciert. Weshalb sind die Frauen in den Chefetagen der Unternehmen untervertreten, obwohl über die Hälfte aller Hochschulabschlüsse von Frauen gemacht werden?
Ist es für Frauen generell schwieriger, im Berufslebenerfolgreich zu sein? Dies wollte die aktuelle Online-Umfrage des Karriereportals Monster auf seinen Länderseiten Monster.ch und Monster.de in Erfahrung bringen. 544 Arbeitnehmer in Deutschland und 145 in der Schweiz haben vom 7. bis zum 20. Februar 2011 an der Online-Umfrage teilgenommen.
Erfolg im Beruf nahezu aussichtslos
Die Resultate für die Schweiz: 46 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, dass es für Frauen wohl schwieriger ist, im Beruf erfolgreich zu sein. 36 Prozent sind der Meinung, dass sie in bestimmten Branchen eher benachteiligt werden als in anderen. Und nur 18 Prozent der Befragten glauben nicht, dass Frauen es schwererhaben, Karriere zu machen.
Im Ländervergleich mit Deutschland scheinen die Karrierechancen der Schweizer Frauen eher schlechter bewertet zu werden. Ein Drittel der Deutschen denkt nicht, dass es für deutsche Frauen schwieriger ist, im Beruf erfolgreich zu sein. 30 Prozent finden, dass es ganz auf die Branche ankomme. Aber mit 37 Prozent nehmen deutlich weniger Umfrageteilnehmer als in der Schweiz an, dass die deutschen Frauen es im Berufsleben generell schwerer hätten.
Familienfreundlichere Personalpolitik erforderlich
"Angesichts der demografischen Entwicklung und vor dem Hintergrund des steigenden Fachkräftemangels wird das Potenzial gut ausgebildeter Frauen gerade in den westlichen Industrieländern immer wichtiger", kommentiert Dr. Falk von Westarp, Country Manager der Monster Worldwide Switzerland AG, die Erkenntnisse und ergänzt: "Langfristig müssen die Unternehmen aber neben flexiblen Arbeitszeiten und einer familienfreundlichen Personalpolitik einen Kulturwandel vollziehen und dabei neue Organisationsmodelle entwickeln, welche die Frauen grundsätzlich besser integrieren. Diese Investitionen bedeuten einen Wettbewerbsvorteil im Kampf um die besten Talente."
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