Westeuropas PC-Markt eingebrochen
Die Umsätze am Computermarkt in Westeuropa sind im Vergleich zum Vorjahr um fast 13 Prozent zurückgegangen.
Der PC-Markt in der EMEA-Region ist im dritten Quartal dieses Jahres um 7,7 Prozent zurückgegangen, teilt IDC mit. Der westeuropäische PC-Markt brach im Vergleich zum Vorjahr um 12,8 Prozent ein.
Unternehmen wie Consumer halten sich zurück
Ein Grund war das vorsichtige Verhalten des Channels. Dieser wartete in Anbetracht des Marktstarts von Windows 8 ab. Zusätzlich bleibt die Konjunkturlage wenig rosig, weshalb sich Konsumenten zurückhalten. Ausserdem setzen diese zunehmend auf Smartphones und Tablets statt auf Workstation und Notebook.
Auch Unternehmen kauften weniger Rechner ein, speziell KMU spürten den wirtschaftlichen Druck und investierten deshalb nur zurückhaltend in ihre Infrastruktur.
HP Marktführer - zumindest in EMEA
Zumindest in EMEA bleibt HP Marktführer mit einem Marktanteil von 18,1 Prozent. Doch auch der Marktführer musste zurückstecken: So gingen die Auslieferungen im Jahresvergleich um 16 Prozent zurück. Die geringsten Rückgänge hatte Acer zu verzeichnen, das im Vergleichszeitraum 3,2 Prozent weniger Rechner auslieferte.
Gewachsen ist hingegen Lenovo: Der chinesische Anbieter lieferte im dritten Quartal dieses Jahres 26,5 Prozent mehr Computer aus, als noch ein Jahr zuvor. Lenovo rangiert am EMEA-Markt mit einem Anteil von 10,7 Prozent auf dem dritten Platz hinter HP und Acer.
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