Gemischte Zahlen am Markt für Speicher im Einsteigersegment
Die Analysten von IDC haben Zahlen zum Markt für Speicher im Einsteigersegment für die EMEA-Region vorgelegt. 6,3 Millionen Geräte verliessen im zweiten Quartal dieses Jahres das Fliessband.
Der Markt für Speicher im Einsteigersegment (Personal and Entry-Level Storage – PELS) ist im zweiten Quartal dieses Jahres in der EMEA-Region leicht geschrumpft. Die Zahl der ausgelieferten Geräte ging im Jahresvergleich um 1,4 Prozent auf 6,3 Millionen Einheiten zurück. Das Marktvolumen belief sich mit 511 Millionen US-Dollar knapp 2 Prozent unter dem Vorjahresergebnis, wie die Analysten von IDC berechnen.
Der westeuropäische Markt legte entgegen dem transeuropäischen Trend um 3,5 Prozent zu. Insgesamt 4,7 Millionen Einheiten konnten die Hersteller im zweiten Quartal ausliefern. Das Volumen der der Auslieferungen kletterte im Jahresvergleich um 2,5 Prozent.
1-Bay-Geräte als Wachstumstreiber
Gründe für die positive Entwicklung in Westeuropa sieht Senior-Research-Analystin Jimena Sisa in einem wachsenden Bewusstsein für Speicher seitens der Konsumenten und in einer breiteren Angebotspalette seitens der Hersteller. Die gestiegenen Ausgaben für PCs im KMU-Umfeld würden ihr übriges dazu beitragen. Mit Blick auf die Produkte seien im zweiten Quartal vor allem 1-Bay-Speichergeräte für das Wachstum verantwortlich gewesen.
In Zentral- und Osteuropa, im Nahen Osten und in Afrika sackten die Auslieferungen und die Umsätze allerdings um 13 Prozent ab. Als Hauptgründe nennen die Analysten die Ukraine-Krise und Handelssanktionen gegen Russland.
IDC rechnet zum PELS-Markt 1- bis 12-Bay-Geräte für Konsumenten, Soho und KMUs. Die Analysten berücksichtigen in ihrem Marktbericht Hersteller wie Western Digital, Seagate, Toshiba, Buffalo Technology, D-Link, Netgear und Lenovo sowie weitere, die sie nicht namentlich nennen.
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