Gestiegene Ausgaben schmälern VMwares Gewinn
Das dritte Quartal dieses Jahres ist für VMware im Grunde gut verlaufen. Der Umsatz kletterte auf über eineinhalb Milliarden US-Dollar. Gestiegene Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie Verkauf und Marketing liessen den Gewinn im Jahresvergleich auf unter 200 Millionen Dollar schrumpfen.
Der Virtualisierungsspezialist VMware hat im dritten Quartal dieses Jahres 1,5 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Plus von 18 Prozent, teilt der Konzern mit.
Den Löwenanteil davon machten mit 876 Millionen Dollar Services aus. Dazu zählen die Wartung von Software (779 Millionen Dollar) und Professional Services (97 Millionen Dollar). Unter letzteren versteht VMware etwa Diagnose-, Evaluations- und Strategie-Services.
Der operative Gewinn des Konzerns belief sich auf 242 Millionen Dollar. Das sind 16 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Grund dafür waren die deutlich höheren Ausgaben. Für Forschung und Entwicklung brachte VMware im dritten Quartal 327 Millionen Dollar auf. Im dritten Quartal 2013 waren es 266 Millionen. Die Ausgaben für Verkauf und Marketing kletterten von 449 auf 529 Millionen Dollar. Die Administrationskosten stiegen von 103 auf 169 Millionen Dollar.
Schwächerer Ausblick für viertes Quartal lässt Aktienkurs einbrechen
Hinzu kamen 7 Millionen Dollar an Zinsen, die VMware an den Mutterkonzern EMC zahlen musst, sowie 2 Millionen Dollar andere, nicht nähere spezifizierte Ausgaben. Das resultierte unter dem Strich in einem Nettogewinn von 194 Millionen Dollar respektive 0,45 Dollar pro Aktie. Im Jahresvergleich ein Rückgang von 26 Prozent.
Für das vierte Quartal rechnet VMware mit einem Umsatz zwischen 1,67 und 1,71 Milliarden Dollar. Gemäss Reuters ist das ein deutlich tieferer Ausblick als bisher von der Wall Street erwartet wurde. VMwares Aktienkurs fiel aufgrund der Diskrepanz am Dienstag nach Börsenschluss um 6 Prozent.
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