Google verlangt 10 Dollar pro Gigabyte
Der Suchmachnist Google ist nun auch Mobilfunkanbieter - mit zwei Netzen und einer Million WLAN-Hotspots.
Google hat in den USA "Project Fi" gestartet, ein Mobilfunkangebot für Besitzer einer Gmail-Adresse und des Smartphones Nexus 6. Wer das Angebot nutzen will, muss sich bei Google bewerben.
Der Internetgigant schloss für sein Mobilfunkangebot Partnerschaften mit den beiden Netzbetreibern Sprint und T-Mobile. Ihre LTE- und 3G-Netze werden mit dem Nexus 6 gleichzeitig nutzbar sein, ebenso rund eine Million WLAN-Hotspots in den USA. Für die Verbindung in diese Hotspots setzt Google eine Verschlüsselung per VPN ein. Das Nexus 6 soll dabei automatisch die beste Verbindung finden und ohne Unterbruch zwischen den verschiedenen Netzen wechseln können.
Das Grundangebot kostet monatlich 20 US-Dollar, wobei Gespräche und SMS in den USA und vom Ausland in die USA enthalten sind. Daten kosten 10 US-Dollar pro Gigabyte - bezahlt wird aber immer nur die tatsächlich genutzte Menge. Wer zum Beispiel 3,5 Gigabyte Daten pro Monat braucht, bezahlt dafür 35 Franken. Google erlaubt dabei WLAN-Tethering, und das Angebot ist jederzeit kündbar.
Tarife für die Schweiz
Wer in ausländische Telefonnetze anruft, bezahlt Zusatzgebühren. Für Anrufe von den USA in die Schweiz verlangt Google 18 US-Cent pro Minute. Ob der Kontakt bei Orange, Sunrise oder Swisscom eingewählt ist, spielt keine Rolle. SMS von den USA in die Schweiz werden nicht extra verrechnet.
Wer sich in der Schweiz befindet, bezahlt für Voice Calls 20 Cents pro Minute. Daten sind zwar nur im 3G-Netz mit 256kbps verfügbar, kosten dafür aber gleich viel wie in den USA. Eine Roaminggebühr verlangt Google nicht. SMS aus der Schweiz in die USA kosten ebenfalls nicht zusätzlich.
Wann und ob Google sein Angebot auch ausserhalb der USA verfügbar macht, ist unklar.
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