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Warum Green das erste Hochleistungs-Datacenter des Landes baut

Uhr | Aktualisiert
von Reto Meier, Designer und Projektleiter von „Zürich West 3“

Für die weltweit führenden Internetkonzerne wird die Schweiz zunehmend wichtig. Auf dieses Kundensegment setzt die Green Datacenter AG mit dem neuen „Zürich West 3“. In den Genuss der Spitzeninfrastruktur kommen sämtliche Kunden.

(Source: Green Datacenter AG)
(Source: Green Datacenter AG)

Soeben haben die Bauarbeiten begonnen: Die Green Datacenter AG errichtet auf ihrem Areal in Lupfig AG ein neues Rechenzentrum. Dieses auf hohe Leistungsdichte („High Density“) ausgerichtete Datacenter ist darauf ausgelegt, selbst den allerhöchsten Ansprüchen von global führenden Internetkonzernen und ihren Clouds zu genügen.


Gemäss einer aktuellen Studie von Cisco belief sich das weltweite Datenvolumen aller Datacenter im Jahr 2016 auf 6,8 Zettabyte. Bis 2021 wird es auf 20,6 Zettabyte anwachsen, wovon 94 Prozent auf die Cloud entfallen. Der grösste Wachstumstreiber bei der Internetinfrastruktur sind somit die weltweit führenden Internetfirmen. Ihr Bedarf an Speicherplatz und Rechenkapazität lässt sich mit keiner anderen Internetanwendung vergleichen. 


Mit traditioneller Datacenter-Technologie ist eine solche Datenmenge nicht wirtschaftlich zu bewältigen. Dementsprechend suchen die Internetgiganten beständig nach Möglichkeiten, um ihre Hardware leistungsfähiger zu machen. Die entscheidende Frage ist: Wie erreicht man auf einer gegebenen Fläche mehr Leistung?


Leistungsdichte – „High Density“

Der technologische Fortschritt in der Minimierung des Raumbedarfs ist atemberaubend. Allerdings benötigt die Hardware der Cloud-Anbieter pro Fläche auch deutlich mehr Strom und damit mehr Kühlkapazität als der Server, den beispielsweise eine kleine Bäckerei für das Hosting ihrer Webseite nutzt. Ein herkömmliches Datacenter bietet drei bis fünf Kilowatt (kW) Leistung pro Rack, die internationalen Champions verlangen mindestens zwischen 10 und 25 kW pro Rack. Entsprechend werden solche Datacenter unter dem Begriff „High Density“ zusammengefasst. 


In den letzten Jahren hat sich in der Königsklasse der Rechenzentren eine ganz eigene Infrastruktur herausgebildet. Diese hat wenig mit dem zu tun, dem der normale Kunde eines Datacenters begegnet. Wird gewöhnlich eine bestimmte Fläche oder ein Datenvolumen verbucht, gibt es in der „High Density“-Welt nur eine Währung: Installierte Leistung in Kilowatt.


International schiessen solche Datacenter wie Pilze aus dem Boden, wie eine Untersuchung des Forschungsinstituts Synergy Research Group zeigt. Allein zwischen April 2016 und Ende 2017 nahm ihre weltweite Anzahl von 340 auf gegen 400 zu. Im Jahr 2019 soll die 500er-Marke überschritten werden. Vielfach werden sie von einem der grossen Cloud-Anbieter selbst konzipiert und betrieben. In der Schweiz existiert bislang kein solches Rechenzentrum. Der Grund dafür ist, dass das Land mit seinen acht Millionen Einwohnern aus Sicht der internationalen Konzerne bislang kein primärer Zielmarkt für die Cloud war. Die fehlende Infrastruktur in der Schweiz stellte aber für etliche Unternehmen eine grosse Hürde beim Umstieg auf Cloud-Lösungen dar. In einigen Branchen, beispielsweise in der Finanz- und Gesundheitsindustrie, ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Daten nur innerhalb des Landes gespeichert und verarbeitet werden dürfen.


Neubau in Lupfig

Green Datacenter errichtet nun das erste Datacenter auf Schweizer Boden, das konzeptionell von A bis Z auf „High Density“ ausgerichtet ist. Das Unternehmen ist überzeugt davon, dass die Cloud ihren Siegeszug fortsetzen wird und dass immer mehr Schweizer Grossunternehmen auf Cloud-Lösungen setzen. Auf diese Nachfrage werden auch die grossen Cloud-Anbieter reagieren, indem sie sich entsprechende Infrastrukturen einkaufen. Was bislang fehlte, ist ein Datacenter im Inland, das den Anforderungen der Cloud-Betreiber gewachsen ist.
„Zürich West 3“ schliesst diese Lücke. Das neue Datacenter von Green deckt die Bedürfnisse sämtlicher Kundengruppen ab. Insbesondere bietet es internationalen Kunden eine enorm leistungsstarke Lösung. Die grösste Herausforderung in der Konzeption solcher Projekte ist die Kühlung. Aufgrund der höheren Leistungsdichte erwärmt sich die Luft rund um das Equipment deutlich stärker als bei herkömmlichen Rechenzentren. Zudem erschweren die beengten Platzverhältnisse in der Schweiz die Planung in Vergleich zu anderen Standorten. Green Datacenter hat mit ihrem technologischen Knowhow „Zürich West 3“ optimal auf diese Besonderheiten ausgerichtet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 70 Millionen Franken und die Eröffnung ist für Mitte 2019 geplant: Die Cloud kann kommen!

Reto Meier ist Designer und Projektleiter von „Zürich West 3“. Seit Anfang Jahr arbeitet er für die Green Datacenter AG. Zuvor betreute er auf internationaler Ebene etliche Bauprojekte für Hyperscale-Datacenter.


 

Webcode
5ZCAXuqS

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