Viermal iPhone 12, einmal Home Pod Mini

Apple bringt das erste iPhone mit 5G heraus

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Das iPhone kann jetzt auch 5G. Am 13. Oktober hat Apple die vier Geräte der iPhone-12-Reihe vorgestellt. Abgesehen von der 5G-Kompatibilität verfügen die Handys über einen neuen, schnelleren Chip und können Videos mit Dolby Vision aufnehmen und wiedergeben.

Das iPhone 12 ist das erste mit 5G (Source: Apple)
Das iPhone 12 ist das erste mit 5G (Source: Apple)

Am 13. Oktober hat Apple im Rahmen der Keynote "Hi, Speed" die iPhone-12-Reihe vorgestellt. Insgesamt gehören vier neue Smartphones zur Serie. Die grosse Neuheit am iPhone 12 Mini, iPhone 12, iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max: Sie sind alle 5G-fähig. Ausserdem verpasste Apple den Geräten mit dem A14 Bionic auch einen neuen Chip. Dieser beinhalte laut Hersteller um bis zu 50 Prozent schnellere GPUs und CPUs als Handy-Chips von Konkurrenten. Zudem verspricht Apple mit dem Chip "Spielerlebnisse in Konsolenqualität." Alle neuen Geräte kommen mit dem hauseigenen Betriebssystem iOS 14 in den Handel.

Eine weitere Gemeinsamkeit der vier Geräte ist die sogenannte "Ceramic Shield" Frontabdeckung. Diese soll um einiges stärker als herkömmliches Smartphone-Glas sein und die Geräte besser vor Brüchen und Kratzern schützen. Ebenfalls neu ist Mag Safe fürs kabellose Aufladen. Die Technologie biete eine Anordnung von Magneten um die kabellose Ladespule. Damit garantiere Apple, dass sich die Ladestation immer richtig mit dem iPhone verbinde und keine Energie verloren gehe. Die Mag-Safe-Ladegeräte haben eine Leistung von 15 Watt. Momentan bietet Apple ein einfaches und ein Duo-Ladegerät an, mit dem sich das iPhone und die Apple Watch gleichzeitig laden lassen.

Das iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max. (Source: Apple)

Die beiden Pro-Modelle

Mit zur neuen Serie gehört auch das iPhone, das laut Apple den grössten Bildschirm bisher aufweist. So ist das iPhone 12 Pro Max 6,7 Zoll gross. Etwas kleiner ist das iPhone 12 Pro mit seinem 6,1-Zoll-HDR-Bildschirm. Das iPhone 12 Pro verfügt über eine neue Weitwinkelkamera mit sieben Linsenelementen und einem Blendenwert von f/1,6. Zudem sind im Gerät eine Ultra-Weitwinkel-Kamera mit einem Sichtfeld von 120 Grad und eine Telekamera mit 52 Millimeter Brennweite verbaut. Am iPhone Pro Max befindet sich ebenfalls eine Kamera mit Belndenwert f1,6. Weiter hat das Pro Max eine Ultra-Weitwinkel- und eine Telekamera. Letztere habe eine Brennweite von 65 Millimetern, die für mehr Flexibilität bei Nahaufnahmen sorge.

Apple hat laut eigenen Angaben allgemein am Nachtmodus gefeilt. So könne dieser jetzt auch mit den Ultra-Weitwinkel- und Ture-Depth-Kameras verwendet werden. Zudem soll der Modus "Night Mode Time-Lapse" eine längere Belichtungszeit für schärfere Videoaufnahmen und gleichmässigere Belichtung bei wenig Licht liefern. Apropos Video: Laut Apple können die beiden Pro-Modelle HDR-Videos mit Dolby Vision in 4k-Auflösung aufnehmen und wiedergeben. Die Bildwiederholrate liegt dabei bei 60 Frames pro Sekunde. Nutzerinnen und Nutzer könnten die Vidoes auch direkt auf dem iPhone bearbeiten. Apple spricht auch von einem verbesserten Bildstabilisator fürs Filmen.

Das iPhone 12 Pro verfügt über drei Rückkameras. (Source: Apple)

Zudem verfügen beide Geräte über einen Lidar-Scanner. Solche Scanner dienen der optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dank dem Lidar-Scanner liefern die neuen Handys laut Apple realistischere AR-Erlebnisse und verbessern den Autofokus bei schwach beleuchteten Szenen.

Das iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max sind in vier Edelstahloberflächen in den Farben Graphite, Silber, Gold und Pacivic Blue erhältlich. Vorbestellen kann man das iPhone 12 Pro ab dem 16. Oktober. In den Handel kommt es für 1129 Franken am 23. Oktober. Auf das iPhone 12 Pro Max müssen Konsumentinnen und Konsumenten noch etwas länger warten. Die Vorbestellungen beginnen am 6. November. In die Läden kommt das Gerät am 13. November. Es kostet 1229 Franken.

Das Standard- und das Mini-Modell

Von der Grösse her unterscheidet sich das iPhone 12 nicht vom 12 Pro. Es hat ebenfalls einen 6,1-Zoll-Bildschirm. Anders sieht es beim iPhone 12 Mini aus. Wie der Name schon verrät, ist es mit seinen 5,4 Zoll das kleinste Gerät der Serie. Anders als in der Pro-Reihe sind in diesen beiden Geräten zwei statt drei Rückkameras verbaut: Eine Weitwinkel- und eine Ultra-Weitwinkel-Kamera mit einem Blendenwert von f1,6. Mit dem Kamerasystem sollen auch bei diesen Geräten Nachtaufnahmen besser gelingen.

Auf der Rückseite des iPhone 12 und iPhone 12 Mini sind zwei Kameras verbaut. (Source: Apple)

Auch mit dem iPhone 12 und 12 Mini sind HDR-Videoaufnahmen in 4k mit Dolby Vision möglich. Der verbesserte Bildstabilisator ist hier ebenfalls mit an Bord. Beide Geräte sollen bis zu 30 Minuten in 6 Meter tiefem Wasser aushalten und dank IP68 auch nicht kaputt gehen, wenn der morgendliche Kaffee nicht im Magen sondern auf dem Handy landet.

Das iPhone 12 und das iPhone 12 Mini kommen in den Farben Blau, Grün, Schwarz, Weiss und Rot in den Handel. Vorbestellungen für das iPhone 12 beginnen am 16. Oktober. In den Handel kommt es am 23. Oktober für 879 Franken. Das Mini-Modell kann man ab dem 6. November bestellen. Im Laden gibt es das Gerät ab dem 13. November für 779 Franken.

Eine kleine Kugel fürs Smarthome

Zusätzlich zum Mini-iPhone präsentierte Apple mit dem Home Pod Mini auch einen Mini-Smartspeaker. Das Gerät ist 3,3 Zoll (8,4 Zentimeter) hoch und funktioniert laut Hersteller mit dem iPhone, um Musik wiederzugeben, Anrufe entgegenzunehmen oder individuelle Hörvorschläge zu liefern. Ausserdem könne man mit dem Gerät den Klang von Apple TV verbessern, Musik von einem Mac abspielen und vieles mehr.

Der Home Pod Mini ist mit dem iPhone und anderen Apple-Geräten kompatibel. (Source: Apple)

Wer Mehrere Home-Pod-Mini-Speaker zuhause hat, kann Musik oder Podcasts in mehreren Räumen gleichzeitig streamen. Platziert man zwei der Geräte in einem Raum, werden sie zu Stereo-Lautsprechern. Im Gerät ist Apples S5-Chip verbaut. Mit der Sprachassistentin Siri könne der Home Pod Mini erkennen, welches Mitglied des Haushalts gerade spreche und Musik und Podcasts auf die jeweiligen Vorlieben zuschneiden und auf persönliche Anfragen reagieren.

Mit dem Home Pod Mini kommt auch das neue Intercom-Feature heraus. Damit kann laut Apple eine Person im Haushalt Nachrichten an einen oder mehrere andere Home Pods im selben Haus schicken. Intercom funktioniert aber auch mit dem iPhone, iPad, der Apple Watch, den Air Pods und Car Play, so dass jeder im Haushalt Intercom-Benachrichtigungen erhalten und Intercom-Nachrichten senden kann.

Den Home Pod Mini gibts in den Farben Weiss und Space Grey für 99 US-Dollar. Vorbestellen kann man ihn ab dem 6. November. Im Handel ist er ab dem 16. November.

Bereits vor einem Monat wartete Apple mit neuen Produkten auf. Damals präsentierte der iPhone-Hersteller neu Apple Watches und iPads.

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