Datenleck bei Tochter der Genfer Flowbank
Einem Tochterunternehmen der Genfer Flowbank wurde im Zuge eines Cyberangriffs ein Dokument mit Kundendaten entwendet. Das Unternehmen betont, dass es keine Anzeichen für einen Missbrauch der Daten gebe, hält seine Kunden jedoch dazu an, Vorsicht walten zu lassen, falls sie von unbekannten Personen kontaktiert werden.
Die London Capital Group, ein Tochterunternehmen der Genfer Flowbank ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Wie "Inside Paradeplatz" berichtet, entwendeten Hacker eine Office-Datei, auf der persönliche Kundendaten abgespeichert waren.
Laut eines Kundenschreibens der London Capital Group gebe es momentan kein Indiz, dass die Daten missbraucht werden. Da die Datei jedoch auch Kontaktdaten enthielt, hielt das Unternehmen trotzdem seine Kunden dazu an, Vorsicht walten zu lassen, wenn sie von angeblichen Bank- oder Versicherungsangestellten kontaktiert werden. Dabei könnte es sich um Phishing-Versuche mittels der entwendeten Daten handeln.
Wie eine Sprecherin der London Capital Group laut "Inside Paradeplatz" vermeldet, habe das Unternehmen umgehend Vorkehrungen getroffen, um seine IT-Infrastruktur zu schützen. Weder Flowbank noch deren Trading-Services seien direkt betroffen gewesen und man sei in Kontakt mit der Polizei und dem NCSC.
Auch bei einem externen Dienstleister der Deutschen Bank und Postbank war es vor kurzem undicht. Hacker konnten eine unbekannte Anzahl an IBAN-Nummern und Kundennamen entwenden. Hier erfahren Sie mehr.
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